Mercedes 560 SEL, BMW 750 iL

Mercedes 560 SEL, BMW 750 iL: Vergleich

— 18.04.2011

Die Luxus-Jumbos

AUTO BILD-Archiv-Artikel 36/1987: Nur fliegen können sie noch nicht, die beiden Riesen der deutschen Autotechnik. AUTO BILD verglich das neue Flaggschiff der Bayern mit dem erstarkten Prunkstück aus Schwaben.

Für viele Autofahrer ist das Rennen um das beste deutsche Auto schon entschieden. Wo immer die Testfahrer mit dem neuen Zwölfzylinder von BMW auftauchten, mussten sie die Motorhaube öffnen und alle technischen Details ausführlich erklären. Es scheint fast so: Mercedes ist für Autobegeisterte im Moment kein Thema mehr. Aber aufgepasst! Daimler-Benz lässt sich nicht so ohne weiteres die Butter vom Brot nehmen. Der stärkste Achtzylinder mit 5,6 Liter Hubraum wurde jetzt mit ein paar technischen Kunstgriffen in der Kat-Version von 242 auf beachtliche 279 PS gebracht.

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Damit leistet er nur 21 PS weniger als der BMW-Treibsatz. Doch damit nicht genug: Auch Mercedes liefert sein Spitzenmodell mit 300 PS. Einziger Unterschied: Die Bayern bieten diese Leistung mit umweltfreundlichem Kat, bei Mercedes muss der Kunde vorerst noch auf den Saubermacher verzichten. Um in Zukunft im Hinblick auf die Motorleistung den Münchnern Paroli bieten zu können, laufen in Stuttgart etliche Versuchsmotoren. Schon in kurzer Zeit wird eine Vierventilversion das Manko ausgleichen, den BMW-Zwölfzylinder gar übertrumpfen. Auch die Nachfolger der mittlerweile neun Jahre alten S-Klasse nehmen bereits Form an.

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Übrigens auch mit einem Zwölfzylinder, der aus einer Verdoppelung des 2,6-Liter-Sechszylinders entstanden ist. Doch die Premiere soll laut Mercedes-Vorstand nicht vor 1990 stattfinden. Alle im Testteam, die die beiden Jumbos im direkten Vergleich gefahren haben, kamen mit einem unerwarteten Fahreindruck wieder. Der Abstand zwischen den beiden Spitzenprodukten von BMW und Mercedes ist geringer, als alle zunächst vermutet hatten – jedenfalls was die Fahrleistungen angeht. Die überraschende nochmalige Leistungssteigerung des "alten" Alu-V8 von Mercedes, der auf das Jahr 1978 zurückgeht, wurde auf eine recht simple Weise erreicht.

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