Gunther Werks F-26: Porsche 911 Restomod
Ein Hypercar mit 1000 PS im Retro-Look

Limitiert, retro und richtig schnell: Der 911-Restomod Gunther Werks F-26 leistet 1000 PS und macht damit klassischen Hypercars Konkurrenz!
Bild: Gunther Werks / Facebook
Wenn's um Porsche-Remakes geht, macht Gunther Werks keine halben Sachen. Seit 2017 haben sich die Tüftler aus Kalifornien einen bemerkenswerten Ruf als Restomod-Spezialisten der Porsche-Legende 993 erarbeitet. Ihre Mission? Den Charme der luftgekühlten Klassiker mit modernster Technik zu verbinden.
Und genau das zeigt auch ihr neuestes Projekt, das auf der Monterey Car Week vorgestellt wurde: der F-26 auf Basis eines 993 Carrera.
1000 PS aus einem luftgekühlten Bi-Turbo
Herzstück des F-26 ist ein luftgekühlter 4,0-Liter-Boxermotor und zwei Turboladern, der in Zusammenarbeit mit Rothsport Racing entstanden ist. Mit E85 betankt soll dieses Aggregat satte 1000 PS auf die Straße drücken – eine Leistung, die einem Hypercar wie dem Bugatti Veyron mit 1001 PS Konkurrenz machen dürfte.

Unter dem Blech sitzt ein luftgekühlter 4,0-Liter-Boxermotor mit Bi-Turbo.
Bild: Gunther Werks / Facebook
Der Motor verfügt über einen aus dem Rennsport stammenden Flachlüfter, der mehr als die doppelte Kühlleistung eines herkömmlichen Vertikallüfters bieten soll. Hinzu kommen ein kohlefaserverstärktes Airbox-Set-up, ein neu gestalteter Ladeluftkühler und in das Ansaugsystem integrierte Abblasventile. Angetrieben werden die Hinterräder mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe, das aus einem 996 GT3 stammt.
Aber der Bolide hat noch mehr auf dem Kasten: Eine flache Slantnose à la Porsche 935 von 1978, Kampfjet-Design, schmale Scheinwerfer, ein mächtiger Flügel und ein Chassis aus nahezu ausschließlich Carbon machen den Wagen zum auffälligen Retro-Hypercar.

Am Heck präsentiert der Porsche eine LED-Lichtleiste, einen massiven Heckflügel und einen speziellen Diffusor.
Bild: Gunther Werks / Facebook
Innen gibt es ein Armaturenbrett aus Kohlefaser, Lederpolster in elegantem Rot, ein analoges Cockpit und Alcantara am Dachhimmel.

Im Innenraum stechen knallrote Ledersitze ins Auge.
Bild: Gunther Werks / Facebook
Leichtgewicht
Mit rund 1225 Kilogramm ist der F-26 ein absolutes Leichtgewicht. Zum Vergleich: Das aktuell leichteste Hypercar ist der T.50 von Gordon Murray mit gerade einmal 986 Kilogramm. Dank der leichten Carbon-Teile erreicht der restaurierte 993 ein Leistungsgewicht von 1,23 kg pro PS, womit er nur knapp den Einzug in die Top-Ten-Liste der Fahrzeuge mit den besten Leistungsgewichten verpassen würde.
Fazit
Klar, ein solcher Wagen bleibt absolut exklusiv – nur 26 Exemplare sind geplant. Wer ein Kunstwerk auf vier Rädern sucht, das gleichzeitig Geschichte präsentiert und neuen Hypercars in nichts nachsteht, dürfte sich mit dem F-26 mehr als zufriedengebenn. Doch so ein Restomod dürfte den Geldbeutel nicht unbedingt schonen.
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