Mercedes W 126 im Technik-Check

Mercedes W 126 im Check: Rost, Technik, Motoren

So schlägt sich der W 126 bei der HU

Die Mercedes S-Klasse-Baureihe W 126 ist Sinnbild für Qualität "Made in Germany". Bei der Hauptuntersuchung fallen meist überschaubare Mängel auf, hier sind die typischen.
Für viele ist die Baureihe W 126 die Mercedes S-Klasse schlechthin, ein souveräner Langstreckengleiter bis heute. Dazu die klassisch-zeitlose Ele­ganz des Designs – mit so einer alten S-Klasse fährt man nie unpassend vor. Zuverlässigkeit, Sicherheit und Solidität zementierten den Ruf der Baureihe über die Liebhaber-Szene hinaus. Das Image der 80er-Jahre-S-Klasse war immer besser als das ihrer Fahrer. Die galten entweder als arg konservativ oder als gesellschaftlich zweifelhafte Figuren, denn nicht selten wurden auch W 126 Opfer von Tuning-Freunden aus fragwürdigen Milieus. Alle schätzten das Festungsgefühl der Baureihe, die früh als Klassiker entdeckt wurde. Die Tür fällt satt ins Sicher­heits-Keilzapfenschloss, die Welt bleibt draußen und nur die Reihensechszylin­der- oder V8-Motoren erheben ihre charakteristischen Stimmen.

Verschlissene Radaufhängungen, poröse Abgasanlagen

Qualität "Made in Germany" sind die "dicken" Mercedes definitiv, die zeitgenössischen Zahlen der TÜV-Statistik bewiesen dies deutlich. Nicht ohne Grund: der W 126 war von vorherein als stabiles und wertbeständiges Auto ausgelegt. Besonderes Augenmerk wurde auf den Rostschutz gelegt.

Die häufigsten Mängel des Mercedes W 126

2018 untersuchte der TÜV 4944 Mercedes der S-Klasse-Baureihe W 126. 46,5 Prozent  waren ohne Mängel, 28,2 Prozent wiesen geringe Mängel auf, 25,2 Prozent erhebliche  Mängel, 0,1 Prozent waren verkehrsunsicher. Spitzenreiter sind Ölverlust (33,9 Prozent) und Mängel an der Radaufhängung (7,1 Prozent).
Dennoch nagt der Zahn der Zeit auch an dieser Generation der S-Klasse: Kenner wissen um wegfaulende Schwellerspitzen, marode Endspitzen, Radläufe, Kotflügel, Wagenheberaufnahmen, Heckscheibenrahmen. Früh bemängelte der TÜV schon seinerzeit verschlissene Radaufhängungen und durch schwefelhaltigen Sprit (Säurebildung!) korrodierte und geschwächte Abgasanlagen. Ölverlust an Motor, Getriebe und Antriebsstrang ist an aktuell untersuchten W 126 ein großes Thema. Zudem sind die Komponenten der Lenkanlage reich an potenziellen Schwachstellen, etwa die anfälligen Um­lenkhebel. Auch die Feststellbremse weist häufig eine ungleichmäßige Wirkung auf.

Mercedes W 126 im Technik-Check

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