Auktion in Monterey: Porsche Typ 64
Auktion von Porsche-Urahn ging schief

Was war denn da los? Eine Sotheby's-Auktion in Monterey/Pebble Beach mit dem Porsche Typ 64 endete im Chaos – auch wegen der nuscheligen Aussprache des Auktionators.
- Matthias Techau
- Christian Jeß
Was als Höhepunkt der Auktionen von Monterey geplant war, wurde zum totalen Desaster. Auf der Monterey Car Week in Kalifornien sollte beim renommierten Auktionshaus RM Sotheby's der letzte existierende Porsche Typ 64, Baujahr 1939, versteigert werden. Erhoffter Erlös für den von Ferdinand Porsche persönlich erschaffenen Ur-Porsche: 20 Millionen Dollar (ca. 18 Mio. Euro). Doch bei der Auktion wurde es hektisch im vollbesetzten Saal. Nachdem der Auktionator als Einstiegsgebot noch relativ deutlich "thirteen Million", also 13 Millionen Dollar ausgerufen hatte, erschien auf einem Bildschirm auf der Bühne die Summe 30 Millionen, also "thirty Million". Es gab Raunen und Gelächter im Publikum, die Aussprache wurde immer undeutlicher, aus 30 Millionen wurden schrittweise 70 Millionen. Bahnte sich hier ein Auktions-Weltrekord an? Oder waren es doch "nur" 17 Millionen? Als der Auktionator das Durcheinander bemerkte, war es zu spät: Trotz seiner unzähligen deutlichen Wiederholungen der Summe "seventeen Million Dollar" fand sich offenbar kein Käufer, die Auktion endete im Chaos.
Bietergemeinde empört: "Was für ein Witz!"

Im spartanischen Cockpit lässt sich die Verwandtschaft zum Käfer gut ablesen. Der Tacho liegt zentral.
Bindeglied zwischen KdF-Wagen und Porsche 356

Mit 20 Millionen Dollar hatte man beim Auktionshaus Sotheby's für den Porsche Typ 64 gerechnet.
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