Mazda RX-7
Fahren wie im Sportflugzeug

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AUTO BILD-Archiv 9/1986: Allen Wankelgegnern zum Trotz, bleibt Mazda als einziger Automobilhersteller der Welt dem Kreiskolbenmotor treu. Macht der flache Flitzer damit dem fast gleich teuren Porsche 924 S ernsthafte Konkurrenz?
Unter der flach abfallenden Haube sitzt beim Mazda RX-7 die kompakte Wankeleinheit. Der 150 PS starke Zweischeiben-Motor wird von einer elektronischen Benzineinspritzung gespeist. Auto Bild fuhr den Wankelsportwagen, der noch dieses Frühjahr für weniger als 40.000 D-Mark an den Mann gebracht werden soll. Als direkter Gegenspieler muss er sich gegen den 41.950 D-Mark teuren Porsche 924 S behaupten. Erster Fahreindruck: Der neue RX-7 läuft noch vibrationsfreier als sein 115 PS starker Vorgänger. Seine Laufkultur entspricht der einer modernen Nähmaschine und lässt sich mit herkömmlichen Kolbentriebwerken nicht mehr vergleichen. Beim Tritt aufs Gaspedal setzt sich das japanische Coupé vehement in Bewegung. Die Sprintübung auf die 100er-Marke erledigt es in weniger als neun Sekunden. Echte 215 bis 220 Spitze dürften realistisch sein.
Das Original: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download
Dass das Motorpotential auch ordentlich auf den Asphalt gebracht wird, dafür haben die Mazda-Techniker gesorgt. An den Hinterrädern musste die ehemals starre Achse einer modernen Schräglenker-Konstruktion weichen. Bei der Bremsanlage kommen vorn und hinten innenbelüftete Scheibenbremsen zum Einsatz. Gegenüber seinen Vorläufern soll der Motor auf mehr Sparsamkeit gedrillt worden sein. Inwieweit das gelungen ist, wird AUTO BILD demnächst in einem Test prüfen.
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