Mercedes Brabus SL 7.3 S (R 129) unterm Hammer

Mercedes Brabus SL 7.3 S (R 129) mit 582 PS

Das kostete der unbekannte Monster-SL!

Brabus baute einst eine Sonderversion des SL 600: den gewaltigen 7.3 S. Kein R 129 ist so stark und so selten. Jetzt wurde ein nur 1000 Kilometer gelaufenes Exemplar versteigert!
Das renommierte Auktionshaus Sotheby's hat eine Charge Old- und Youngtimer erstmals ausschließlich auf seiner Online-Plattform versteigert. Highlight: ein schwarzer Mercedes Brabus SL 7.3 S, ein Sondermodell der berühmten Baureihe R 129. Ordentliche 165.000 Dollar (knapp 150.000 Euro) war dem Meistbietenden der Wagen wert. Viele Informationen zum angebotenen Fahrzeug oder zum Modell lieferte Sotheby's vor der Auktion nicht. Nur diese: Unter der Haube des Roadsters sitzt ein 7,3-Liter-V12 mit satten 582 PS. Zudem sollten die originalen Dokumente sowie Werkzeuge in "wunderbarem" Zustand erhalten sein. Weiterhin erwähnten die Auktionatoren, dass das Fahrzeug alle Brabus-Upgrades biete und bei Kauf in Auburn im US-Bundesstaat Indiana abgeholt werden müsste. Die wichtigste Angabe war wohl die Laufleistung des 1999 gebauten SL: Mit etwas mehr als 1000 Kilometern wurde der Youngtimer sensationell wenig bewegt, befindet sich damit nahezu im Neuzustand.
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Stand 30.04.2020
Die Suche nach weiteren Informationen zu diesem interessanten Mercedes-Sondermodell gestaltete sich zunächst erstaunlich schwierig. Anders als zu anderen exklusiven Sportwagen mit dem Stern auf der Haube fand man im Netz nahezu nichts zu einem von Brabus umgebauten R 129 mit fast 600 PS. Nur auf einzelnen Carspotting-Seiten taucht das Super-Cabrio hin und wieder auf, doch mehr als ein paar Fotos gibt es auch dort nicht zu sehen. Hintergründe, Daten, Fakten zum Modell? Fehlanzeige. Den SL 7.3 S schien sogar das Internet vergessen zu haben. Da blieb nur eine Möglichkeit, Licht ins Youngtimer-Dunkel zu bringen: die Nachfrage bei Brabus selbst. Kommunikations-Chef Sven Gramm lieferte in kurzer Zeit alle relevanten Informationen zum mysteriösen Monster-SL.

Ein Brabus der Superlative

Dicke Schlappen, dicke Rohre – ansonsten glänzt der SL dezent in Schwarz. Wirkt fast unauffällig.

Ende des vergangenen Jahrtausends entwickelten die Hochleistungs-Experten von Brabus mehrere Sondermodelle des R 129. Drei auf Basis des stärksten Benz-Roadsters, des SL 600. Geht man von der Leistung aus, machte der SL 6.9 den Anfang mit 509 PS. Der SL 7.3 überflügelte mit 530 Pferdestärken schon den mächtigen SL 73 von AMG (525 PS), der mit einer Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h damals als schnellstes Cabrio der Welt galt. Der SL 7.3 S aber schlug sie alle, seine Daten sind schlichtweg atemberaubend: 582 PS und bis 772 Newtonmeter holte Brabus aus dem 7258 ccm großen Zwölfzylinder. Den Sprint von 0 auf 100 soll der Super-Benz in 4,5 Sekunden schaffen, das maximale Tempo bei unglaublichen 330 km/h liegen. Auch beim Neupreis dürfte vielen der Atem gestockt haben, kolportiert wird ein Neuwert von 480.000 Mark. In den Genuss kamen wenige: Etwa 30 Exemplare sollen laut Brabus gebaut worden sein. Damit ist der SL 7.3 S nicht nur das stärkste, schnellste und teuerste, sondern auch das wohl seltenste Modell der R 129-Baureihe. Bei all diesen Superlativen, die der exklusive Mercedes-Klassiker mit sich bringt, verwunderte der von Sotheby's mit 90.000 bis 140.000 Euro angegebene Schätzpreis schon etwas. Am Ende lag das Höchstgebot nur leicht darüber. Sie stehen mehr auf moderne Autos? Hier gibt es Mercedes SL im Angebot!

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