Bugatti Brescia Typ 22
Einzigartiger Bugatti unterm Hammer

Diese Rostlaube war mal ein seltener Bugatti Brescia Typ 22 mit 45 PS. 73 Jahre hat sie auf dem Grund des Lago Maggiore zugebracht. Jetzt wird sie für einen guten Zweck versteigert.
Halb im Schlamm versunken, rostete das, was mal ein Rennwagen war, in 53 Metern Tiefe 73 Jahre lang vor sich hin. Was für ein Fahrzeug ist das? Wer hat es hergestellt, um welches Modell handelt es sich? Bis zum 12. Juli 2009 wurde spekuliert. Dann barg ein Spezialunternehmen das Wrack und es gab Gewissheit: Da schlummerte all die Jahre eine echte Preziose! Die Rostlaube ist ein seltener Bugatti Brescia Typ 22 von 1925 mit Spitzheck-Karosse, oder besser das, was von ihm übrig ist. Am 23. Januar 2010 wird er in Paris vom Auktionshaus Bonhams zugunsten der Damiano-Tamagni-Stiftung versteigert.
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Ein bei der Bergung anwesender Bugatti-Experte bestätigte: Dieser Bugatti Brescia mit der originalen Chassis-Nummer 2461 und der Motornummer 879 wurde 1925 im französischen Nancy zum ersten Mal zugelassen. Ein Georges Nielly meldete den Bugatti 1930 auf seinen Namen in Paris an. Dort hat ihn wahrscheinlich ein Schweizer Architekturstudent namens Marco Schmucklerski gekauft und mit in die Schweiz genommen. 1933 bis 1936 lebte und arbeitete Schmucklerski in Ascona. Er fuhr den Bugatti bis 1936 und ließ ihn in Ascona zurück. Als die Schweizer Behörden den nie bezahlten Einfuhrzoll für den Brescia nachforderten, höher als der damalige Wert, wurde der Renner wohl im Lago Maggiore versenkt.
45 PS aus 1,5 Litern Hubraum

Bild: Bonhams
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