Auto einlagern — 07.09.2009
Trockener Platz für den Schatz
Die kalte und feuchte Winterzeit mit Streusalz und Frost bekommt Oldtimern gar nicht. Also ab in den Winterschlaf. Doch wohin? Nicht alle Scheunen sind trocken und gut durchlüftet. Lösung: Die selbstgebaute Trockengarage.
So bereiten Sie Ihren Klassiker auf den Winterschlaf vor
Für unseren Opel Rekord C, Baujahr 1969, kam beides nicht in Frage. Denn es gibt zwar für ihn einen Lagerplatz. Doch der ist leider zu feucht für einen rostfreien Winter. Eine gute Möglichkeit, in einer feuchten Garage noch einen trockenen Platz zu schaffen, bieten Kunststoffsäcke wie Carballon, Permabag und Coverbag. Mit speziellen Trocknerpatronen oder Lüfter wird ein besseres Klima für den Auto-Winterschlaf geschaffen. Aber die Säcke sind teuer, teilweise unpraktisch und nicht in allen Fällen haltbar. So erwies sich als Schwachstelle beim Permabag eines AUTO BILD-Kollegen der Reißverschluß. Ähnlich gut und preiswerter geht es dagegen mit einem simplen Eigenbau aus Abwasserrohren und fester Baufolie. Preis: rund 120 Euro.
Auf trockenes Wetter beim Einmotten achten
Zwei Personen brauchen für den Aufbau keine Stunde. Nachteil: Für das Aufstellen im Freien eignet sich unsere Schutzgarage nicht. Wind und Wetter zerreißen die Folie früher oder später. Doch für eine Scheune oder Garage ist der Eigenbau völlig ausreichend. Im unserem Trockenzelt sorgt ein Raumentfeuchter fürs passende Klima. Rund 50 Prozent Luftfeuchtigkeit, mit einen Hygrometer überwacht, sind optimal. Zu viel Nässe schadet dem Blech, zu wenig läßt zum Beispiel Leder verspröden. Schließlich wollen wir, daß unser Opel genauso gesund wieder herausfährt, wie wir ihn abgestellt haben. Tip: Wer seinen Oldie oder das Cabrio luftdicht einmotten möchte, sollte auf passendes Wetter warten: Kalt und vor allem trocken muß es sein. Vor dem Abstellen sollte der Wagen gut trocken gefahren und technisch fit gemacht werden.
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