Der rostige Bugatti aus dem Lago Maggiore ist versteigert.  Ein Bieter aus den Niederlanden hat am 23. Januar 2010 260.500 Euro für die Ruine des  Bugatti Brescia Typ 22 von 1925 bezahlt. Er will die Überreste des Roadsters einem amerikanischen Auto-Museum zur Verfügung stellen. Dass der Bugatti wieder fahren würde, war sehr unwahrscheinlich. Nach Schätzungen des Auktionshauses hätten sich nur 20 Prozent der Teile für eine Restaurierung geeignet.

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Bugatti Brescia Type 22 Roadster
Bild: Bonhams
Der Bugatti Brescia Typ 22 von 1925 gehörte zuletzt einem Schweizer Architekten, der ihn in Ascona am Lago Maggiore zurück ließ, als er 1936 wegzog. Er hatte den Zweisitzer offenbar in Frankreich gekauft und mit in die Schweiz genommen, aber nie den fälligen Einfuhrzoll bezahlt. Als die Schweizer Behörden das Geld einforderten, wurde der Bugatti im See versenkt. Ob vom Besitzer, weil er nicht zahlen wollte, oder vom Zoll, der den Wagen zerstören musste, wenn er kein Geld bekam, ist bis heute nicht geklärt. Klar ist, dass die 260.500 Euro Erlös der Damiano-Tamagni-Stiftung zugute kommen, die sich im Kampf gegen Jugendgewalt engagiert.