Kaiserlicher Automobil-Club
— 29.06.2012Exklusiver Klassiker-Verein gegründet
Herrschaftszeiten: Deutschland hat wieder einen "Kaiserlichen Automobil-Club". Bürgerliche und Adlige aus den Reihen des AvD gründeten ihn jetzt neu. Der neue Verein KAC versteht sich als Traditionsclub des AvD.
Der KAC ist der Traditionsclub des AvD
Für bürgerliche 180 Euro Jahresbeitrag gibt es die Leistungen des AvD und die Möglichkeit, im engsten Kreise (gegen Zuzahlung) an Oldtimer-Events, Gourmet-Dinners, Kunstveranstaltungen und Poloturnieren teilzunehmen. "Es ist, sagen wir's auf deutsch: ein elitärer Club", bestätigt der AvD-Präsident, Seine Durchlaucht Ludwig Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg. Zum ersten Präsidenten des kaiserlichen Automobil-Clubs wählten die Gründer Seine Durchlaucht Albrecht Prinz von Hohenzollern (Bild oben). Vizepräsidenten sind Heinz Jaspert (PR/Marketing), Fürst Löwenstein (Finanzen), Peter A. Verloop (International), Lars F. Weidt (Tradition) und Hasso Werk (Recht). Unter den 16 Gründungsmitgliedern sind auch Franz Graf zu Ortenburg, Otto Prinz zu Sayn-Wittgenstein und Rudolf Graf von der Schulenburg.
Wie einst zu Kaisers Zeiten
Einen Kaiserlichen Automobil-Club gab es schon vor hundert Jahren: Kaiser Wilhelm II. übernahm 1905 das Protektorat über den 1899 gegründeten Deutschen Automobil-Club (DAC), deshalb wurde er damals in KAC umbenannt. 1918, nach dem Zusammenbruch der Monarchie, änderte der Club ein zweites Mal seinen Namen – in Automobilclub von Deutschland, AvD.Das könnte Sie auch interessieren
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