Neuer Hype aus England

— 14.06.2013

Woollarding – was für'n Ding!?

Ein neuer Trend erobert die virtuelle Oldtimer-Welt im Internet: das Woollarding. Erfunden haben ihn die Engländer, online wuchert es zu uns herüber. Immerhin geht es ganz einfach: Zum Woollarden braucht man nur ein Auto und eine Kamera.

Nochmal, was für'n Ding? Woollar-Ding!? Okay, in einem Wort. Woollarding. Hinter diesem Trend mit dem komischen Namen steckt eine ganz spezielle Art, mit Automobilen vor der Kamera zu posieren. Aus einer Idee wurde in letzter Zeit eine ständig wachsende Bewegung, die sich vor allem in sozialen Netzwerken wie Facebook tummelt. Namensgeber ist William Woollard, den jeder Brite noch als Star-Moderator der BBC-Reihe Top Gear in den achtziger Jahren kennt. Zu einer Zeit, als Fahrzeuge testen noch eine todernste Angelegenheit war und reine Information im Fokus stand, posierte Woolard zum Abschluss jedes Tests auf die gleiche Weise am Fahrzeug: Ein Fuß auf der vorderen Stoßstange, mit einer Hand auf den Motor deuten – die Motorhaube steht offen – und möglichst ernst als abgeklärter Sachverständiger in die Kamera blicken. So erfand er das Woollarding.

Woollarden auch Sie für unsere Galerie!

Das Original: William Wollard in "Top Gear".

Man kann das auch als coole Großwildjäger-Pose deuten: Halali, das Auto ist erfolgreich zur Strecke gebracht. Eine typische Inbesitznahme-Geste, Ausdruck des Triumphs über die bezwungene Trophäe. Die täglich wachsende Schar der Woollarder posiert an ihren Autos und fragt sich höchstens, wie man mit Autos umgeht, deren Haube nach vorne öffnet. AUTO-BILD-Chefredakteur Bernd Wieland (Lancia Gamma-Besitzer) und Autor Martin Puthz (Jaguar XJ-Fahrer) vertreten diesbezüglich eine Position, die sich inzwischen auch der orthodoxe Kern der britischen Woollarding-Szene zu Eigen gemacht hat. Beim „reverse bonnet woollarding“ gehört der Fuß auf den Reifen statt auf die Stoßstange, so die vorherrschende Lehrmeinung. Und der Fotograf muss einen anderen Winkel wählen als üblich, seitlicher, damit der Motor ins Blickfeld rückt. Er ist schließlich das Herzstück des Autos und zentrales Ziel des Woollardings. Gekniffen sind natürlich die Besitzer von Fahrzeugen mit Mittel- oder Unterflurmotor sowie Porsche Boxster- und Cayman-Fahrer. Autos, deren Motor nicht sichtbar sind, bleiben leider "non woollardable". Darunter fällt zum Beispiel, so leid es uns tut, der Porsche Boxster.

Zeigen Sie Ihr Woollarding-Bild!



Die AUTO BILD-Redaktion als Woollarding-Kollektiv.

Nun, was denken Sie? Finden Sie das Woollarding beknackt genug, um selber mitzumachen? Wir haben eine große Bildergalerie an den Start gebracht, in der Sie sich mit Ihrem Wagen woollardenderweise verewigen können. Oben finden Sie unsere Bildergalerie. Dort zeigen wir nochmal, wie woollarden genau geht. Lassen Sie sich ablichten und werden Sie hier Teil unserer Woollarding-Gemeinde! Die AUTO BILD-Redaktion ist auch schon dabei, vom Volontär bis zum Chefredakteur!

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