Mercedes-Benz 380 SE von Inden Design: Leistung, Tuning, Motor

So fährt sich die schwarze Inden-Design S-Klasse mit 386 PS!

Inden Design formte 1990 einen Mercedes 380 SE zu einer brachialen, bösen Fahrmaschine um. So verhält sich der getunte W 126 auf der Rennstrecke!
Die Mercedes S-Klasse ist schon ab Werk ein stolzes, herrschaftliches Auto. Trotzdem machte Tuner Joachim Inden sein Exemplar tiefer, breiter und härter: Dieser W 126 kommt komplett in Schwarz und wird damit zum automobilen Schurken. Sein 5,6­-Liter­-V8 wurde um 0,4 Liter Hubraum aufgebohrt und leistet nun gewaltige 386 PS!
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Tuner Joachim Inden erklärt: "Den habe ich aus einem grünen 380 SE mit Velourssitzen, Schiebedach und Scheinwerfer­reinigung selbst aufgebaut und seit 1990 unberührt gelassen."

Inden-S-Klasse schwarz bis in den Grill

Mächtige Radhäuser: Die Inden-S-Klasse wurde radikal tiefergelegt und verbreitert.

©Ronald Sassen

Innen prangt nun schwarzes Leder und dunkles Vogelaugenahorn. Schon im Leerlauf bol­lert der Benz aus den Edelstahl­-Auspuff­rohren links und rechts am Heck. Tritt man aufs Gas, steigen mit leichter Verzögerung erst der Schalldruck, dann das Tempo. Acht Zentimeter flacher als das Serienauto, schiebt sich der böse Benz langsam über den Asphalt des Parkplatzes. Beim Tritt aufs Gas ballert der Inden nach vorne, wie das bei so viel Hub­raum sein muss. Das ist heute noch ein Erlebnis – und genau das, was den Charakter dieses Autos am direktesten zur Geltung bringt.

Ein radikales Geschoss mit Zutaten aus dem Rennbetrieb

Lederne Vollausstattung mit dunklem Vogelahorn. Das Lenkrad steuerte eine spätere C-Klasse bei.

©Ronald Sassen

Bei der S-Klasse von Inden Design geht es gleichermaßen um Power wie um Optik. Die Felgen waren im Porsche-Cup im Einsatz. Schwarz la­ckierte US-­Scheinwerfer zelebrieren das Bad­-Boy-­Image, das Inden mit einem Karosserieumbau noch steigerte. Vorne arbeitete er die schon von Haus aus etwas geräumigeren Se­rien­-Kotflügel vom 560 SE leicht um, damit mehr Platz für fette 255er-Rei­fen entsteht. Hinten griff er zur ganz großen Lösung: Seitenteile und Fondtüren trennte er auf und verbreiterte sie im Bereich der Räder um je sieben Zentime­ter. Die äußere Hälfte der Innenradkästen wurde abge­schnitten und durch einen Ei­genbau ersetzt, der gerade nach außen läuft, um 295er-­Schlappen unterzubringen. In Verbindung mit dem tiefen Schwerpunkt ermöglichen die Reifen beeindruckende Kurvengeschwindigkeiten bei überschaubarer Seitenneigung, und die Bremsanlage aus den Mercedes-­Rennern der damali­gen Tourenwagen-­Meisterschaft sollte beim Anbremsen auch für stramme Verzögerung sorgen. Zu­mal das Gewicht für heutige Maß­stäbe moderat ausfällt: 1,6 Tonnen stehen in den Papieren.
Fazit: Die fette S-Klasse zeigt, dass der Fahrer könnte, wenn er wollte. Doch ihr Überfluss stachelt nicht an, er schenkt eher Gelassenheit. Die braucht man auch, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, denn natürlich zieht man alle Blicke auf sich.

Fotos: Ronald Sassen

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