Motorsport: Rennfahrer-Legenden und das Dritte Reich
Wie nazi waren Caracciola und Trips?

UPDATE: Historiker untersuchen die Haltung von Sportlern zur Nazi-Zeit – AUTO BILD hat neue Details zum Streit über Wolfgang Graf Berghe von Trips.
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Im Streit um ein Zitat des Rennfahrers Wolfgang Graf Berghe von Trips über die NS-Zeit spricht jetzt der Historiker, dessen Text die Motorsport-Szene in Aufruhr versetzt hat.
Worum geht es? Um den Schumi der 50er: Wolfgang Graf Berghe von Trips. Formel-1-Rennfahrer, Draufgänger, Sympathieträger. 1961 starb er bei einem Rennunfall in Monza.
Als am 6. Mai 2008 die "Hall of Fame des deutschen Sports" gegründet wurde, wurde Trips schon in diese Ruhmeshalle aufgenommen, als einer von nur 40 Sportlern, Trainern und Funktionären.
Das Tagebuch des Grafen Trips
Doch im Dezember 2024 ist ein Tagebucheintrag von Wolfgang Graf Berghe von Trips auf der Website der Hall of Fame des deutschen Sports veröffentlicht worden: Manches, was in der Nazi-Zeit passierte, war "tatsächlich nicht ganz richtig", schrieb der junge Graf 1947.

Formel-1-Idol Wolfgang Graf Berghe von Trips im Ferrari während einer Trainingsrunde beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring.
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Die Tagebuch-Passage wurde zwar schon 1988 in einem Buch von Reinold Louis über Wolfgang Graf Berghe von Trips veröffentlicht – aber erst seit sie auf der Website der Hall of Fame stand und kritisch bewertet wurde, sind Trips-Fans alarmiert. Wolfgang Graf Berghe von Trips: ein Nazi? Eine Riesen-Aufregung ist ausgebrochen. Trips-Bewunderer, Motorsportjournalisten und Historiker beschimpfen den Autor, der den Text mit dem umstrittenen Zitat für die Hall of Fame schrieb.
Der Autor ist Dr. Andreas Höfer, Leiter des Deutschen Sport & Olympia Museums. Als seine Kurzbiografie über Wolfgang Graf Berghe von Trips – mit dem Tagebucheintrag – auf die Website www.hall-of-fame-sport.de ging, brach in der Fan-Szene ein Orkan der Entrüstung los.
Das große Thema, welche Sportler in den deutschen Diktaturen welche Rolle spielten, haben die Betreiber der Hall of Fame grundsätzlich in Angriff genommen, ein erstes Ergebnis haben sie im September 2025 präsentiert (mehr dazu weiter unten) – aber ihre Einschätzung über Graf Berghe von Trips nahmen die Betreiber der Hall of Fame von ihrer Website. Noch immer ist sie offline. "Der Text zu dieser Biografie befindet sich aktuell in Überarbeitung", steht dort unter der Überschrift "Biografie – Der schnelle Graf: Eine Lichtgestalt der Nachkriegszeit".
Graf Trips' umstrittenes Zitat
Wie stand Trips denn nun zum Nationalsozialismus? NSDAP-Mitglied konnte er nicht sein, denn geboren wurde Wolfgang Graf Berghe von Trips am 4. Mai 1928 – das heißt: Am Kriegsende und dem Ende von Hitlers Regime war er gerade 17 Jahre alt geworden. Er war also in der Hitler-Jugend gewesen wie nahezu alle Jungs und im Volkssturm.
Zu Trips' politischer Haltung hatte Höfer nur diesen einen einzigen Anhaltspunkt (was er selbst auch betont): die Passage aus seinem Tagebuch.
Ich weiß heute, und sehe es auch vollkommen ein, dass manches, was früher mein höchstes Ideal war, tatsächlich nicht ganz richtig war.
Wolfgang Graf Berghe von Trips 1947
Im Oktober 1947 – mit 19 – schrieb Trips über die Zeit, "als wir ein Volk waren, das zusammenhielt, ehrlich war und kämpfte, ich als Junge mit Begeisterung an allem hing und stolz war, wenn unsere Flieger kamen, in allem nichts Schlechtes sah. […] Ich weiß heute, und sehe es auch vollkommen ein, dass manches, was früher mein höchstes Ideal war, tatsächlich nicht ganz richtig war. Aber ich trauere dem allem doch nach, weil es eben nicht mehr wiederkommt und es auch keinen Ersatz dafür gibt."
"Nicht ganz richtig"? Höfer kommentierte: "Dies ist, zweieinhalb Jahre nach Ende des Krieges, für einen Neunzehnjährigen ein erstaunlich niederschwellig reflektierter, aber wohl auch zeittypischer Umgang mit der schlimmsten Katastrophe der Menschheitsgeschichte und der persönlichen Involvierung."
Mehr Konkretes konnte Höfer offenbar nicht finden. "Die Lektüre späterer Tagebuch-Einträge", schreibt er wolkig, "legt nahe, dass sich der junge Trips dem Geist der nationalsozialistischen Zeit durchaus verbunden fühlte, was auch für seine Eltern zutrifft, deren politische Haltung schon von Standes wegen konservativ war."

Trips (rechts) und sein amerikanischer Kollege Phil Hill aus dem Ferrari-Team. Am 22. Mai 1961 beim Großen Preis von Holland siegte von Trips vor Hill. Damit gewann er als erster deutscher Rennfahrer nach dem Zweiten Weltkrieg wieder einen Großen Preis, der für die Weltmeisterschaft zählte.
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Wolfgangs Vater, Eduard Reichsgraf Berghe von Trips, hatte "37/38" eine NSDAP-Mitgliedschaft unterschrieben, war "aber nicht weitergehend politisch in Erscheinung getreten". Jedenfalls wurde er "ohne Bedenken" entnazifiziert, schreibt Höfer.
Wütende Proteste aus der Motorsport-Szene
Als "Diffamierung" empfindet die "Gräflich Berghe von Trips'sche Sportstiftung zu Burg Hemmersbach" Höfers Text. Stiftungsvorstand und Stiftungsrat der Trips-Stiftung protestieren: "Uns erreich[t] täglich eine Vielzahl von Nachrichten, in denen Entsetzen, Unverständnis und Verärgerung über die […] Vorverurteilung des Grafen formuliert werden." Die Hall of Fame hätte den Ruf des Formel-1-Piloten irreparabel beschädigt.
"Die Biografie im ersten Schritt im Internet zu ändern und erst danach diese Änderung tatsächlich auf ihre Berechtigung hin zu überprüfen", findet Trips-Experte und Buchautor Jörg-Thomas Födisch, engagiertes Mitglied der Trips'schen Sportstiftung, "sehr kritikwürdig". Er habe einen Anwalt beauftragt, rechtliche Schritte zu prüfen.

Jörg-Thomas Födisch bewahrt das Andenken an den Rennfahrer Graf Berghe von Trips.
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Die Rennfahrergemeinschaft Scuderia Colonia gibt sich "fassungslos" und wirft den Trägern der Hall of Fame vor, sie hätten "in unverantwortlicher Weise eine Rufschädigung" des Grafen in Kauf genommen.
Für Motorsport-Journalist Hartmut Lehbrink ist in Höfers Text "jede Gewichtung aus dem Lot geraten", Höfer hätte das Tagebuch-Zitat aus dem Zusammenhang gerissen und völlig unhistorisch aufgebläht.
Aus dem Zusammenhang gerissen?
Wie war der Zusammenhang? Motorsport-Experte und Historiker Bernhard Völker zitiert mehr aus Trips' Tagebuch: "[…] so sagt meine reine Vernunft schon, dass alles nicht richtig war, Krieg, Gewalt und Macht und so. Ich sehe das ja heute ganz anders. […] Nie mehr werde ich mich unbeschwert und aus wirklich tiefem Herzen mehr für etwas begeistern können." Und: "Es ist schade, daß ich meine Gedanken nicht so richtig ausdrücken kann."
Bernhard Völker findet: "Nur vor diesem Hintergrund ist die etwas unbeholfene Formulierung ("nicht ganz richtig") zu verstehen." Völker wirft dem Historikerkollegen Höfer vor, er hätte sich "bemüht“, Trips "eine NS-Nähe anzuhängen".

Beim Großen Preis von Italien am 10. September 1961 krachte Trips' Ferrari bei etwa 230 km/h in den Lotus des Briten Jim Clark. Trips wurde aus dem Wagen geschleudert und war sofort tot. 15 Zuschauer wurden getötet, viele schwer verletzt.
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Motorsportjournalist Ecki Schimpf weist darauf hin, dass auch Sportler und Funktionäre mit eindeutiger NS-Vergangenheit in der Hall of Fame sind.
Fast alle Kritiker weisen auf diverse sachliche Fehler und Ungenauigkeiten in Dr. Höfers Biografie-Text hin, viele greifen ihn persönlich an.

Bronzestatue des Rennfahrers Wolfgang Graf Berghe von Trips.
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Was sagt der Autor des umstrittenen Texts?
Im Gespräch mit AUTO BILD schildert Dr. Andreas Höfer (65), wie die Stiftung Deutsche Sporthilfe ihn angesprochen und geben hatte, die neue Kurzbiografie über den Grafen Trips zu schreiben – "ich habe mich nicht angeboten. Ich verfolge da überhaupt keine persönlichen oder politischen Interessen. Zumal ich jahrelang mit der Trips-Stiftung in einem sehr guten Verhältnis stand."
Er habe nie dafür plädiert, den Grafen Trips aus der Hall of Fame auszuschließen, betont er. In seinem Text "sollte auch eine Facette angesprochen werden, die meines Erachtens nicht verschwiegen werden muss. Wenn die Trips-Stiftung sich berufen fühlt, das anders zu sehen und zu beurteilen – ja klar, dass ist akademischer Umgang mit dem Thema. Aber es mündete in eine persönliche Kampagne gegen mich. So eine Kampagne zum Zaun zu brechen, finde ich unangebracht."
Was ist mit den anderen Rennfahrern?
In der ganzen Hall of Fame gibt es nur vier Motorsportler: Neben Trips noch Rudolf Caracciola, Walter Röhrl und Michael Schumacher. Bernd Rosemeyer oder Huschke von Hanstein zum Beispiel wurden dort nie aufgenommen.
Schumi, geboren 1969, und Röhrl, geboren 1947, sind zu jung für eine Vergangenheit im Dritten Reich.
Wie nazi war Rudolf Caracciola?
Filmhistoriker Armin Jäger hatte 2024 in der SZ noch kritisiert: "Übrigens sucht man auch Hinweise vergebens, dass der in die Hall of Fame aufgenommene Autorennfahrer Rudolf Caracciola zwar kein NSDAP-Mitglied war, aber im hohen Rang eines Staffelführers dem Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps (NSKK) diente, einer Unterorganisation der Partei." Das hat die Hall of Fame inzwischen korrigiert.

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Von Caracciola ist bekannt, dass er keine Distanz zum NS-Regime hatte. In Akten und anderen Dokumenten konnten die Experten aber auch nichts finden, das belegen würde, dass Rudolf Caracciola ein überzeugter Nazi gewesen wäre.
Dank der jüngsten Untersuchung kann man auf www.hall-of-fame-sport.de nun recht genau lesen, wie Caracciola es mit den Nazis hielt.
"Unzweifelhaft diente Caracciola dem System, wenn er vor der Reichstagswahl 1938 dazu aufrief, dem Führer zu folgen, den er seit 1931 persönlich kannte", schreibt Historiker Erik Eggers auf www.hall-of-fame-sport.de. Eine Einladung zu einem Empfang mit Hitler hatte Caracciola als "den schönsten Lohn" bezeichnet.

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Andererseits, so Eggers, "war Caracciola vor 1933 noch mit dem Schriftsteller und Pazifisten Erich Maria Remarque befreundet und trat nicht in die Partei ein".
NSDAP-Mitglieder in der Ruhmeshalle "Hall of Fame"
Auslöser für die neuen Biografie-Texte der Sportler war ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 13. März 2024. Der Historiker Armin Jäger kritisierte darin: Die Stiftung Deutsche Sporthilfe, einer der Träger der Hall of Fame, "hat sich mit einer potenziellen NS-Vergangenheit ihrer geehrten Sportler offenbar zu oberflächlich befasst".
Fünf der Geehrten, dachte die Sporthilfe damals, wären NSDAP-Mitglieder gewesen – dabei waren es nach SZ-Recherchen 15. Unter anderem der Ruderer, Sportfunktionär und Autohändler Georg von Opel.
In mehreren Mitglieder-Biografien auf der "Hall of Fame"-Website seien deren Mitgliedschaften in der NSDAP und in Nazi-Organisationen nicht oder nur unzureichend dargestellt.
Die Hall of Fame lässt alle Sportler überprüfen
Die drei Träger der Hall of Fame reagierten: die Stiftung Deutsche Sporthilfe, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS). Sie ließen die Biografien der geehrten Sportler, die zur NS-Zeit lebten, genau überprüfen.
Dazu gaben sie dem Sportjournalisten und Historiker Erik Eggers den Auftrag: Finde und untersuche Dokumente über diese Sportler – zum Beispiel NSDAP-Mitgliederkarteien und Entnazifizierungsakten.
Auf dieser Basis schrieben verschiedene Autoren neue biografische Texte über viele Mitglieder der Hall of Fame.
Wo steht diese Ruhmeshalle eigentlich?
Anders als der Name vermuten lässt, war die Hall of Fame nicht als ein physisches Gebäude geplant, sondern eher als eine Liste. 2015 aber bekam sie einen dauerhaften Platz in einem Sport- und Seminarzentrum in Altenkirchen im Westerwald.
So arbeitet die Hall of Fame die Geschichte nun auf
Die drei Träger der Hall of Fame haben eine Gruppe von fünf Experten zusammengestellt, die die Biografien im historischen Zusammenhang einordnen soll.

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Erik Eggers recherchierte zunächst die Fakten, durchsuchte dafür NS-Dokumente, Entnazifizierungsakten, Bücher und Zeitungsartikel. "Die Sporthilfe hat mich völlig frei arbeiten lassen", stellte er auf einer Pressekonferenz in Berlin klar.
Einer der Historiker in der Kommission ist Hans Joachim Teichler, Autor des Buchs "Sport in den deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts". Ohne den Namen des Grafen Trips zu nennen, sagte Prof. Teichler auf der Pressekonferenz: "Man muss das Alter der Sportler berücksichtigen, und da fallen die 17-, 18-Jährigen schon mal raus."
Die fünf kamen überein, Mitglieder der Hall of Fame nicht einfach nach ihrer bloßen Mitgliedschaft in NS-Organisationen zu beurteilen, sondern individuelles Verhalten zu bewerten.
Werden NS-nahe Sportler nun aus der Hall of Fame ausgeschlossen?
Die Hall of Fame hatte den fünf Experten explizit das Recht gegeben, Vorschläge zu machen, welche der inzwischen 131 Mitglieder rausgeschmissen werden sollen. Da gab es auch Vorstöße, Erik Eggers zum Beispiel schlug einen Sportler und zwei Trainer vor, einen davon nicht aus politischen Gründen, sondern wegen seiner Haltung zu Doping.
"Wenn man diese Personen aus der 'Hall of Fame' ausschließt", schreibt die Expertengruppe nun, würde das wie ein Fegefeuer wirken, "bei dem der deutsche Sport sich im Nachhinein selbst reinigt und das politisch Verstrickte von sich abkapselt. Eben diese Verstrickung saß aber im Zentrum der Gesellschaft wie auch des Sports."
Und weiter: "Einzelne Sportlerinnen und Sportler nachträglich symbolisch abzustrafen, könnte den Verdacht der Scheinheiligkeit bzw. eines Bauernopfers erwecken, die von der weitreichenden Verstrickung des organisierten Sports in dieser Hinsicht ablenkt."
Letztlich einigten sie sich darauf, keinen der Geehrten auszuschließen, "auch wenn einzelne Kandidatinnen und Kandidaten stärker NS-belastet erscheinen als andere".
Wolfgang Graf Berghe von Trips bleibt also in der Ruhmeshalle, Rudolf Caracciola aber auch.
Wann ein aktualisierter oder neuer Text über Wolfgang Graf Berghe von Trips auf der Hall-of-Fame-Website erscheint, steht noch nicht fest. AUTO BILD bleibt dran.
Kommentar
Holt die Idole vom Sockel!
Der Mensch, so scheint es, braucht Idole. Vorbilder, zu denen er aufsehen kann. Finde ich grundsätzlich gut. Denn Idole helfen Menschen, sich selbst infrage zu stellen, sich weiterzuentwickeln, im Idealfall zum Besseren.
In Wirklichkeit aber sind Idole – so hoch der Sockel, so hell der Heiligenschein auch sein mag – nur Menschen. Menschen, die von ihrer Zeit geprägt sind, die auch mal blöde Ideen haben oder Mist bauen. Und wenn das rauskommt, ist die Enttäuschung groß. Wie bei Fans, die schon empört sind, dass überhaupt jemand die Frage nach Trips' Haltung zum Dritten Reich stellt.
Deshalb funktioniert übertriebene Glorifizierung auf Dauer nicht. Und deshalb finde ich: Der Name "Hall of Fame" ("Ruhmeshalle") ist ein Geburtsfehler dieser Einrichtung.
In den USA gibt es diverse Halls of Fame für Sportler. Meist geht es da nur um sportliche Erfolge. Die Hall of Fame des deutschen Sports war von Anfang an anders gedacht: Bei der Auswahl geht es auch darum, ob der geehrte Mensch als Persönlichkeit zum Vorbild taugt. Eine hervorragende Idee, denn sonst müsste man auch Sportler, Trainer und Funktionäre ehren, die Nazis waren oder Stasi-Spitzel oder Doping-Täter.
Der Geburtsfehler ist aber: Der Name weckt die Erwartung, eine Halle voller makelloser Heldinnen und Helden vorzufinden. Deshalb schlage ich vor: Ändert den Namen. Und bleibt dran, Menschen mit ihren Stärken und Schwächen differenziert und fair darzustellen.
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