Hamburg-Berlin-Klassik 2009
Oldie-Ostalgie

Zweiter Rallyetag, die Oldies starten zur ersten großen Etappe in Richtung Osten. Die Autobahn bleibt tabu, die Route der Rallye Hamburg-Berlin führt durch malerische Ortschaften und historische Städte.
Freitag, acht Uhr in der Früh, Fischauktionshalle Hamburg. Die Teilnehmer der Rallye Hamburg-Berlin Klassik haben sich mit ihren Fahrzeugen auf dem historischen Fischmarktgelände eingefunden. Die Geräuschkulisse dort ist Musik in den Ohren jedes Autofans. Bollernde Big Blocks, knatternde Zweitakter, fauchende Boxer, seidig säuselnde Sechszylinder und nagelnde Selbstzünder. Hier findet jeder seine persönliche Glücksmelodie! Mit Roadbook und Stoppuhren ausgestattet,machen sich die Teams, nach Startnummern sortiert, auf den Weg. Die ältesten Fahrzeuge starten zuerst. Nachdem sich die Rallye-Enthusiasten am Vortag beim Prolog schon einmal warmfahren konnten, geht es nun in östliche Richtung zum Etappenziel Göhren-Lebbin bei Waren an der mecklenburgischen Seenplatte.
Die Cabriolets und Roadster verlassen Hamburg mit geöffneten Verdecken. 20 Grad, bewölkter Himmel. Da würde so ein Dach nur stören. Die Route führt durch landschaftlich reizvolle Nebenstraßen, endlose Alleen und durch pittoreske Ortschaften. Dabei ist es nicht immer ganz einfach, die Orientierung zu behalten: An einigen Stellen sind die Straßenschilder schlecht einzusehen und so findet nicht jeder die richtige Abzweigung auf Anhieb. Daher gilt es, sich nicht immer auf den Vorausfahrenden zu verlassen, sondern auch das Roadbook genau zu studieren. Die Begeisterung der Zuschauer am Straßenrand entschädigt für den einen oder andern Umweg: Selbst in den kleinsten Dörfern kommen die Menschen aus ihren Häusern und stellen sich mit der Kamera an den Straßenrand, um das außergewöhnliche automobile Ereignis zu erleben. Daumen hoch für die Parade aus dem automobilen Gestern!

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