Vergleich: Drei offene Sportwagen
Dem Himmel so nah

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Drei wunderbare Cabrios hat AUTO BILD KLASSIK in Heft 7 getestet. Leider ist beim Druck etwas schiefgelaufen. Wir bitten um Verzeihung und bringen hier den vollständigen Test: Alfa Spider, MGB und VW-Porsche 914 – drei Idealwerkzeuge für sinnliche Fortbewegung – treten gegeneinander an.
Bild: Roman Raetzke

Ist doch egal – Hauptsache, offen? Nein! Diese drei Sportwagen sind so unterschiedlich wie die Länder, aus denen sie stammen.
Bild: Roman Raetzke

Der Alfa fährt als Sieger vorneweg!
Bild: Roman Raetzke
Noch ein Cabrio-Trio im Test
Komfortabler, gleichzeitig besser motorisiert, dazu ausgewogener ist hingegen der sympathische Alfa Spider, unser Testsieger, der, so scheint’s, als Gesamtkunstwerk einzig zum Beglücken der Kundschaft konstruiert wurde. In seiner zweiten Auflage mit dem Fastback-Heck hat er sogar einen anständigen Kofferraum und sieht trotzdem besser aus als sein Nachfolger mit Gummilippen-Spoiler, der daher auch billiger ist. Den 80-PS-Boxer im VW-Porsche kann man weder modern noch spritzig nennen. Die Vorteile des 914 sind der tiefe, zentrale Schwerpunkt, der enorme Kurvengeschwindigkeiten ermöglicht, das geborgene Coupé-Gefühl bei geschlossenem Dach und die großen Kofferräume. Sinnlich ist er hingegen eine Enttäuschung – trotz des großen und vielversprechenden Namens.
Fazit
Hier kämpfen die Gehirnhälften miteinander: Die linke rationale im nüchternen Sportsfreund 914 und die rechte intuitive in MGB und Alfa Spider, wobei der MG mit seinem britischen Stil und unerwartet guter Qualitätsanmutung erfreut, der Alfa mit seiner italienisch-femininen Art und einem Motor wie Donnerhall.
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