42. AvD-Oldtimer-Grand Prix
Vom Regen in die Schleife

Der AvD veranstaltete zum 42. Mal sein großes Oldtimer-Rennen auf dem Nürburgring. Zusätzlich feierte Maserati ein rundes Jubiläum. Die Impressionen!
Bild: Tom Linke (AvD), Frederik E. Scherer, Marc Keiterling
- Marc Keiterling
"Aufheiterung aus Richtung Eifel." Die Wettervorhersage am Samstag um 8.30 Uhr ist auch nötig – bis zu diesem Zeitpunkt scheint sich der 42. AVD-Oldtimer Grand Prix am Nürburgring zu einer einzigen Nasszelle zu entwickeln. Offene Schleusen teilweise am Freitag, Starkregen am frühen Samstag morgen – kein Hund wäre freiwillig vor die Tür gegangen. Die Aufheiterung folgt tatsächlich – Eifel halt. Ab 9 Uhr wechseln Sonne und Wolken bei trockenem Wetter. Jetzt perfekte Bedingungen für die mehr als 500 Fahrzeuge aus über 100 Jahren und den verschiedensten Klassen des Rennsports. Formelfahrzeuge aus den frühen Jahren bis zur Formel 1 der 80er-Jahre, Tourenwagen, Sportscars.
Maseratis Jubiläum am Ring

Schumis Weltmeisterauto von 1995 drehte zwei Runden um den Ring.
Bild: Marc Keiterling / Frederik E. Scherer
Trotz Wetterkapriolen gut besucht
24-Stunden-Stimmung kommt beim samstäglichen Abendrennen der zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1960/61 auf. Das beeindruckende Feld mit 47 historischen Fahrzeugen lässt Le-Mans-Feeling aufkommen, als in der Abenddämmerung die Scheinwerfer aufflammen. Stabil der ordentliche Zuschauerzulauf auch am Sonntag – fragil das Wetter. Ausgerechnet als die Formel-1-Boliden aus den 70er- und 80er-Jahren zu ihrem zweiten Rennen an den Start rollen, startet der Regen. Hektisch werden an den wertvollen Fahrzeugen die Regenreifen montiert, die Fans flüchten sich in großer Zahl unter die schützenden Dächer der Tribünen. Immerhin: Der am Morgen angekündigte Sturm bleibt ein schlichtes Mistwetter.
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