Eine Kleinanzeige führt zu einer Halle voller Alfas in der Nähe von Lüneburg. Dort elektrisiert ein Dutzend Autos Alfa-Fans, Tausende Ersatzteile machen Teilejäger heiß. Blick auf eine faszinierende Sammlung in der Heide.
Bild: Lars Jakumeit
Noch zu retten: schwarze Alfetta 1.8 mit Doppelscheinwerfern und reichlich Chrom.
Bild: Lars Jakumeit
Ein unscheinbares Anwesen in der Lüneburger Heide. Hinter den Mauern einer gelb gestrichenen Kalksandstein-Industriehalle stehen zwei Dutzend Fahrzeuge, vor allem Alfa Romeos aus den 60er- und 70er-Jahren, und zigtausende Ersatzteile. Eine Fundgrube für italophile Autofreunde! Die Alfa-Halle in der Heide ist das Ergebnis von über drei Jahrzehnten Sammelleidenschaft, der Nachlass des Kapitäns Dieter Kreh. Der war kein Schrauber, sondern Jäger und Sammler. Er trug eine außergewöhnliche Modell-Armada der Mailänder Traditionsmarke zusammen und hortete Ersatzteile in den Dimensionen eines Autohauses.
Mannshohe Ersatzteilberge
Inmitten von vollgepackten Schwerlastregalen, mannshohen Ersatzteilbergen, Karton- und Reifentürmen erschließt sich erst nach und nach das gesamte Ausmaß. Der ausgeweidete blaue GT Bertone wartet schon länger auf bessere Zeiten, seine Hauptuntersuchung ist seit 1985 überfällig. Deutlich besser steht es um die klassische Giulia im teilrestaurierten Zustand und die drei Nuova Super-Limousinen.
Bildergalerie
Die Alfetta GT und ihre schönen Schwestern
Ein halbes Dutzend Alfasud
Große Giulia – Alfa Romeo 2000 Berlina in zeitgeistigem Grünmetallic.
Bild: Lars Jakumeit
Was noch einen Wert hat, und was nicht, ist für Oldtimer-Schatzsucher auf den ersten Blick schwer auszumachen, denn die Qualität scheint durchwachsen. Zum Fahrzeugfundus gehören echte Klassiker, deren Zustand allerdings zwischen eingeschränkt fahrbereit, ambitioniertem Projekt und bloßer Teileträger rangieren. Liebhaber dürften verzückt sein angesichts der gebotenen Vielfalt, außerdem erzählt jedes Modell seine Geschichte. Vergilbte Sticker wie die vom Lichttest 1984 oder aus Monte Carlo sind stille Zeitzeugen.
Stillstand seit 25 Jahren
Die meisten Alfas spulten ihre letzten Asphaltkilometer vor über einem Vierteljahrhundert ab. Seitdem stehen sie auf dem kahlen Betonboden der Halle im Kreis Lüneburg ihre Reifen platt. Von den legendären Schnellrostern der Alfasud-Modellreihe sicherte sich Kapitän Kreh gleich ein halbes Dutzend. Die Auswahl reicht vom seltenen frühen roten ti-Modell mit Doppelvergaser und gesunder Substanz, plus passendem Teileträger, über zwei weiße Sprint-Coupés, bis hin zu mehreren Vertretern der zweiten Serie mit 1.3 und 1.5 Liter Boxermotoren. Stimmig ergänzt die Alfasud-Flotte eine 1800er Alfetta.
Ein Paradies für Ersatzteilsucher
Großprojekt für einen ambitionierten Schrauber: ausgebeinter GT Bertone.
Bild: Lars Jakumeit
Die ehemaligen Chef-Limousinen Alfa 2000 Berlina im zeitgeistigen Hellgrünton und Alfa 6 2.5 im erhaltenswerten Zustand sind vielleicht die Glanzlichter der Sammlung. Doch nicht alle Autos fanden in der Halle Platz, auf dem Außengelände nagten die Elemente an vielen weiteren Autos. Dort findet sich neben mehreren großen BMW E3-Limousinen ein weiterer Alfa und eine weiße Zweiliter-Giulietta aus den frühen Achtzigern. Wie viele Fahrzeuge darüber hinaus zerlegt und filetiert in Kästen und Kartons schlummern, lässt sich schwer abschätzen. Neben zahlreichen Neuteilen sind allein die beindruckende Anzahl lagernder Holzlenkräder und Lenksäulen sowie rund 15 Ersatzmotoren ein Indiz für etliche Schlachtungen. Wie lange die Sammlungsauflösung dauert, wird die Nachfrage entscheiden, für Schnäppchenjäger auf der Suche nach Italienerteilen dürfte sich die Reise in die Lüneburger Heide noch eine Zeit lang lohnen. Nach dem Tod des Sammlers Kreh, der vor Kurzem verstarb, wird der gesamte Fundus durch langjährige Oldtimerkollegen abgewickelt. Verkauf der Sammlung Kreh bei Ebay-Kleinanzeigen
Autor: Lars Jakumeit
Die Alfetta GT und ihre schönen Schwestern
1/40
Diese rauchige Stimme, die tolle Figur – Alfa Romeos schöne Alfetta GT lässt unser Herz noch immer höher schlagen. Vier Gran Turismo haben wir zu ihrem 40. Geburtstag eingeladen. Und die große Schwester Berlina ist auch dabei.
Bild: Angelika Emmerling
2/40
Gut aussehend, temperamentvoll, etwas sorglos: Keine andere Alfetta fühlt sich so italienisch an wie der stilsichere GT der ersten Jahre.
Bild: Angelika Emmerling
3/40
Dass sich die älteste Alfetta GT der Familie am ehesten nach Klassiker anfühlt, ist auch der Verdienst des DOHC-Vierzylinder.
Bild: Angelika Emmerling
4/40
Der Ur-Entwurf Giugiaros trägt kaum Zierrat.
Bild: Angelika Emmerling
5/40
Radio und Boxen passen nicht hierher, der Rest ist Alfetta-Urzeit. Weil Drehzahl alles ist, sitzt einzig und allein der Tourenzähler im Blickfeld des Fahrers. Der Rest der Instrumente drängelt sich mittig im Cockpit-Kasten.
Bild: Angelika Emmerling
6/40
Echtes Plastik, original von 1975! Leicht und dünn fasst sich eine frühe Alfetta GT an, vor allem innen.
Bild: Angelika Emmerling
7/40
Eine Muratti anzünden und dem rauchigen Klang des Motors lauschen – Suchtgefahr à la Alfa.
Bild: Angelika Emmerling
8/40
Die filigranen, 5,5 Zoll breiten Campagnolo-Magnesium-Räder besitzt die Alfetta GT ab Werk.
Bild: Angelika Emmerling
9/40
Leicht und locker laufende 118 PS leistet der ewig aktuelle DOHC-Vierzylinder, hier in der populären Zwischengröße mit 1,8 Liter Hubraum. Er atmet noch ganz altmodisch durch 40er-Dell’Orto-Vergaser und trompetet herrlich heiser zum Auspuff hinaus.
Bild: Angelika Emmerling
10/40
Auch eine Berlina ist in ihrem tiefsten Innern Sportlerin. Nur sieht sie gar nicht danach aus.
Bild: Angelika Emmerling
11/40
Früher offiziell im Angebot: sechs Zoll breite Räder für die brave Berlina.
Bild: Angelika Emmerling
12/40
Mit ihrem fein austarierten Gewichtsverhältnis – Motor vorne, Kupplung, Getriebe und Differenzial an der Hinterachse – hat sie noch heute das Zeug zum idealen Winterauto für beinahe fünf Erwachsene und jede Menge Gepäck.
Bild: Angelika Emmerling
13/40
Fünf Gänge und ein Recaro-Sitz. Sportfahrer mit Familie fanden im Alfetta-Viertürer ihr Glück.
Bild: Angelika Emmerling
14/40
Augen geradeaus, alles im Blick. Der Innenraum ist weniger exaltiert gestaltet als der des GT. Das Holzlenkrad (Option) ist höhenverstellbar.
Bild: Angelika Emmerling
15/40
Alfetta, die Zweite. Alfa Romeo startete die Wiederbelebung des Namens in Form der Berlina.
Bild: Angelika Emmerling
16/40
Klingt so schön, wie sie aussieht: Auch für die Limousine lieferte Ansa eine Sportauspuffanlage.
Bild: Angelika Emmerling
17/40
Der Zweiliter im Design der ersten Stunde – so läuft die Alfetta GTV zur Höchstform auf.
Bild: Angelika Emmerling
18/40
Klare Linie: Die betonte Keilform machte die Alfetta GT einzigartig. Veloce, schnell – so erklärt sich das Kürzel GTV, das in die Dreieckselemente der C-Säule geprägt ist.
Bild: Angelika Emmerling
19/40
Die horizontal geteilten Rückleuchten unterstreichen den filigranen Charakter der 1. Serie. Stoßstangenhörner aus Plastik hatte nur der GTV.
Bild: Angelika Emmerling
20/40
Zartgliedrige Formen, ein wenig Chrom. 1980 trug die Alfetta GTV zum letzten Mal ihr altes Kleid.
Bild: Angelika Emmerling
21/40
Auch der Innenraum des Alfa Romeo Alfetta GTV 2000 ist sehr ästhetisch. Das Tacho sucht man hinterm Dreispeichenlenkrad vergeblich.
Bild: Angelika Emmerling
22/40
Zentralorgan: Tacho und Zusatzinstrumente wurden in der Cockpit-Mitte gebündelt.
Bild: Angelika Emmerling
23/40
Bei zwei Liter Hubraum und 131 PS erreichte der epochale Vierzylinder seine finale Ausbaustufe.
Bild: Angelika Emmerling
24/40
1980 sieht die bekannte Alfetta GTV plötzlich wie neu aus. Moderner, kraftvoller, kerniger. Ein Facelift, das Spuren hinterlässt. Die Alfetta ist groß geworden.
Bild: Angelika Emmerling
25/40
Schwarzer Grill, Kunststoff-Stoßfänger und große Seitenspiegel – die moderne Alfetta der 80er.
Bild: Angelika Emmerling
26/40
Mit frischer Optik und bewährter Technik geht die Alfetta GTV in die zweite Lebenshälfte. Der moderne Look steht ihr überraschend gut.
Bild: Angelika Emmerling
27/40
Konventionell, aber durchaus üppig instrumentiert: Uhren und Armaturen saßen jetzt wie bei normalen Autos geschlossen vor dem Fahrer. Der eigenwillige Charme der 1. Serie ging bei der Modellpflege verloren.
Bild: Angelika Emmerling
28/40
Immer noch Kunststoff, aber nun in etwas besserer Qualität. Die Alfetta reifte auch bei der Herstellung.
Bild: Angelika Emmerling
29/40
Mit neuen Sitzen, Farben und Stoffen gewann der Innenraum an Wertigkeit und Komfort.
Bild: Angelika Emmerling
30/40
Es hilft, dass der Motor rotzig wie immer klingt, weil sich ja sonst auch nichts geändert hat. Der DOHC-Vierzylinder macht weiter wie bisher und strickt im dritten Jahrzehnt beharrlich an der eigenen Legende.
Bild: Angelika Emmerling
31/40
Am Ende ist die Alfetta eine andere. Das Design des Alfa Romeo GTV 6 2.5 zeigt Muskeln, und mit dem feurigen Alu-V6 beginnt auch unter der Haube eine neue Zeit.
Bild: Angelika Emmerling
32/40
Der Alu-V6 brauchte Platz und beulte die Motorhaube nach oben aus.
Bild: Angelika Emmerling
33/40
Plastik statt Chrom und massive einteilige Rückleuchten sind ein Kennzeichen der 1980 eingeführten 2. Serie. Das Topmodell ...
Bild: Angelika Emmerling
34/40
... war immer noch eine Alfetta, hieß aber offiziell nicht mehr so: GTV 6 2.5 musste reichen.
Bild: Angelika Emmerling
35/40
Schwarz, breit, stark: Der fast leere Armaturenträger der Ur-Alfetta GT ist seit der Modellpflege vollgepackt, Holzlenkräder ...
Bild: Angelika Emmerling
36/40
... sind von gestern. Das ganze Auftreten des GTV 6 sah nach einer Wagenklasse weiter oben aus.
Bild: Angelika Emmerling
37/40
Modisch und transparent: Die Sitze stammen von einem späteren GTV 6, zu erkennen am Netz.
Bild: Angelika Emmerling
38/40
Der vorn längs verbaute V6 mit 2464 ccm Hubraum leistet 158 PS.
Bild: Angelika Emmerling
39/40
Fazit von Jan-Henrik Muche: Wiedersehen macht Freude! Lange, viel zu lange keine Alfetta mehr gesehen, oder? Das liegt wohl daran, dass ihr populäre Schönheiten wie Spider, Giulia und Bertone GT in der öffentlichen Wahrnehmung das Wasser abgraben; auf die drei können sich ja alle einigen. Die Alfetta ist der Geheimtipp. Mit ihrem dynamischen Giugiaro-Design und der aufwendigen Transaxle-Technik spricht sie ...
Bild: Angelika Emmerling
40/40
... Klassik-Liebhaber an, die abseits des Mainstreams fischen, hat aber für jeden Geschmack etwas im Angebot: zwei Karosserieformen, zwei Motoren, drei Serien und vier Hubräume. Meine erste Wahl als Freund des Abseitigen: eine frühe Berlina 2000. Oder andersrum: ein später GTV 6. Hauptsache, anders. Hauptsache, Alfetta. Hier ein Blick auf 100 Jahre Alfa Romeo.
Bild: Angelika Emmerling
Die Alfetta GT und ihre schönen Schwestern
1/40
Diese rauchige Stimme, die tolle Figur – Alfa Romeos schöne Alfetta GT lässt unser Herz noch immer höher schlagen. Vier Gran Turismo haben wir zu ihrem 40. Geburtstag eingeladen. Und die große Schwester Berlina ist auch dabei.
Bild: Angelika Emmerling
2/40
Gut aussehend, temperamentvoll, etwas sorglos: Keine andere Alfetta fühlt sich so italienisch an wie der stilsichere GT der ersten Jahre.
Bild: Angelika Emmerling
3/40
Dass sich die älteste Alfetta GT der Familie am ehesten nach Klassiker anfühlt, ist auch der Verdienst des DOHC-Vierzylinder.
Bild: Angelika Emmerling
4/40
Der Ur-Entwurf Giugiaros trägt kaum Zierrat.
Bild: Angelika Emmerling
5/40
Radio und Boxen passen nicht hierher, der Rest ist Alfetta-Urzeit. Weil Drehzahl alles ist, sitzt einzig und allein der Tourenzähler im Blickfeld des Fahrers. Der Rest der Instrumente drängelt sich mittig im Cockpit-Kasten.
Bild: Angelika Emmerling
6/40
Echtes Plastik, original von 1975! Leicht und dünn fasst sich eine frühe Alfetta GT an, vor allem innen.
Bild: Angelika Emmerling
7/40
Eine Muratti anzünden und dem rauchigen Klang des Motors lauschen – Suchtgefahr à la Alfa.
Bild: Angelika Emmerling
8/40
Die filigranen, 5,5 Zoll breiten Campagnolo-Magnesium-Räder besitzt die Alfetta GT ab Werk.
Bild: Angelika Emmerling
9/40
Leicht und locker laufende 118 PS leistet der ewig aktuelle DOHC-Vierzylinder, hier in der populären Zwischengröße mit 1,8 Liter Hubraum. Er atmet noch ganz altmodisch durch 40er-Dell’Orto-Vergaser und trompetet herrlich heiser zum Auspuff hinaus.
Bild: Angelika Emmerling
10/40
Auch eine Berlina ist in ihrem tiefsten Innern Sportlerin. Nur sieht sie gar nicht danach aus.
Bild: Angelika Emmerling
11/40
Früher offiziell im Angebot: sechs Zoll breite Räder für die brave Berlina.
Bild: Angelika Emmerling
12/40
Mit ihrem fein austarierten Gewichtsverhältnis – Motor vorne, Kupplung, Getriebe und Differenzial an der Hinterachse – hat sie noch heute das Zeug zum idealen Winterauto für beinahe fünf Erwachsene und jede Menge Gepäck.
Bild: Angelika Emmerling
13/40
Fünf Gänge und ein Recaro-Sitz. Sportfahrer mit Familie fanden im Alfetta-Viertürer ihr Glück.
Bild: Angelika Emmerling
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Augen geradeaus, alles im Blick. Der Innenraum ist weniger exaltiert gestaltet als der des GT. Das Holzlenkrad (Option) ist höhenverstellbar.
Bild: Angelika Emmerling
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Alfetta, die Zweite. Alfa Romeo startete die Wiederbelebung des Namens in Form der Berlina.
Bild: Angelika Emmerling
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Klingt so schön, wie sie aussieht: Auch für die Limousine lieferte Ansa eine Sportauspuffanlage.
Bild: Angelika Emmerling
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Der Zweiliter im Design der ersten Stunde – so läuft die Alfetta GTV zur Höchstform auf.
Bild: Angelika Emmerling
18/40
Klare Linie: Die betonte Keilform machte die Alfetta GT einzigartig. Veloce, schnell – so erklärt sich das Kürzel GTV, das in die Dreieckselemente der C-Säule geprägt ist.
Bild: Angelika Emmerling
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Die horizontal geteilten Rückleuchten unterstreichen den filigranen Charakter der 1. Serie. Stoßstangenhörner aus Plastik hatte nur der GTV.
Bild: Angelika Emmerling
20/40
Zartgliedrige Formen, ein wenig Chrom. 1980 trug die Alfetta GTV zum letzten Mal ihr altes Kleid.
Bild: Angelika Emmerling
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Auch der Innenraum des Alfa Romeo Alfetta GTV 2000 ist sehr ästhetisch. Das Tacho sucht man hinterm Dreispeichenlenkrad vergeblich.
Bild: Angelika Emmerling
22/40
Zentralorgan: Tacho und Zusatzinstrumente wurden in der Cockpit-Mitte gebündelt.
Bild: Angelika Emmerling
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Bei zwei Liter Hubraum und 131 PS erreichte der epochale Vierzylinder seine finale Ausbaustufe.
Bild: Angelika Emmerling
24/40
1980 sieht die bekannte Alfetta GTV plötzlich wie neu aus. Moderner, kraftvoller, kerniger. Ein Facelift, das Spuren hinterlässt. Die Alfetta ist groß geworden.
Bild: Angelika Emmerling
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Schwarzer Grill, Kunststoff-Stoßfänger und große Seitenspiegel – die moderne Alfetta der 80er.
Bild: Angelika Emmerling
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Mit frischer Optik und bewährter Technik geht die Alfetta GTV in die zweite Lebenshälfte. Der moderne Look steht ihr überraschend gut.
Bild: Angelika Emmerling
27/40
Konventionell, aber durchaus üppig instrumentiert: Uhren und Armaturen saßen jetzt wie bei normalen Autos geschlossen vor dem Fahrer. Der eigenwillige Charme der 1. Serie ging bei der Modellpflege verloren.
Bild: Angelika Emmerling
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Immer noch Kunststoff, aber nun in etwas besserer Qualität. Die Alfetta reifte auch bei der Herstellung.
Bild: Angelika Emmerling
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Mit neuen Sitzen, Farben und Stoffen gewann der Innenraum an Wertigkeit und Komfort.
Bild: Angelika Emmerling
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Es hilft, dass der Motor rotzig wie immer klingt, weil sich ja sonst auch nichts geändert hat. Der DOHC-Vierzylinder macht weiter wie bisher und strickt im dritten Jahrzehnt beharrlich an der eigenen Legende.
Bild: Angelika Emmerling
31/40
Am Ende ist die Alfetta eine andere. Das Design des Alfa Romeo GTV 6 2.5 zeigt Muskeln, und mit dem feurigen Alu-V6 beginnt auch unter der Haube eine neue Zeit.
Bild: Angelika Emmerling
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Der Alu-V6 brauchte Platz und beulte die Motorhaube nach oben aus.
Bild: Angelika Emmerling
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Plastik statt Chrom und massive einteilige Rückleuchten sind ein Kennzeichen der 1980 eingeführten 2. Serie. Das Topmodell ...
Bild: Angelika Emmerling
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... war immer noch eine Alfetta, hieß aber offiziell nicht mehr so: GTV 6 2.5 musste reichen.
Bild: Angelika Emmerling
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Schwarz, breit, stark: Der fast leere Armaturenträger der Ur-Alfetta GT ist seit der Modellpflege vollgepackt, Holzlenkräder ...
Bild: Angelika Emmerling
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... sind von gestern. Das ganze Auftreten des GTV 6 sah nach einer Wagenklasse weiter oben aus.
Bild: Angelika Emmerling
37/40
Modisch und transparent: Die Sitze stammen von einem späteren GTV 6, zu erkennen am Netz.
Bild: Angelika Emmerling
38/40
Der vorn längs verbaute V6 mit 2464 ccm Hubraum leistet 158 PS.
Bild: Angelika Emmerling
39/40
Fazit von Jan-Henrik Muche: Wiedersehen macht Freude! Lange, viel zu lange keine Alfetta mehr gesehen, oder? Das liegt wohl daran, dass ihr populäre Schönheiten wie Spider, Giulia und Bertone GT in der öffentlichen Wahrnehmung das Wasser abgraben; auf die drei können sich ja alle einigen. Die Alfetta ist der Geheimtipp. Mit ihrem dynamischen Giugiaro-Design und der aufwendigen Transaxle-Technik spricht sie ...
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40/40
... Klassik-Liebhaber an, die abseits des Mainstreams fischen, hat aber für jeden Geschmack etwas im Angebot: zwei Karosserieformen, zwei Motoren, drei Serien und vier Hubräume. Meine erste Wahl als Freund des Abseitigen: eine frühe Berlina 2000. Oder andersrum: ein später GTV 6. Hauptsache, anders. Hauptsache, Alfetta. Hier ein Blick auf 100 Jahre Alfa Romeo.