Dieser BMW 7er hat einen V12-Motor und extralangen Radstand!
Der BMW L7 mit V12-Motor setzte 1997 Maßstäbe in Sachen Luxus und Raumangebot. Der seltene 7er war so teuer wie ein Eigenheim, wurde nur 899-mal gebaut. Klassiker des Tages!
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
Matthias Techau
Für Kunden mit allerhöchsten Ansprüchen an Fahrkomfort in jeder Hinsicht brachte BMW 1997 die extralange Repräsentations-Limousine L7. Der mit allen erdenklichen Extras ausgestattete L7wurde bis 2001 in kleiner Stückzahl individuell gefertigt und als Links- oder Rechtslenker angeboten.
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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Für Vortrieb sorgt der M73, eine Weiterentwicklung des M70 mit nun 5,4 Liter Hubraum und 326 PS.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
Die Baureihe E38 als dritte 7er-Generation verkaufte sich mit 327.598 Autos sogar noch etwas besser als ihr Vorgänger, 1997 avanciert sie im James-Bond-Streifen "Der Morgen stirbt nie" zum Filmhelden. BMW bot den 7er auch als um 25 Zentimeter verlängerten L7 an (Länge: 5374 mm, Breite: 1862 mm, Höhe: 1425 mm, Radstand: 3320 mm, Leergewicht: 2215 kg). Als Basis diente der BMW 750iL mit Zwölfzylindermotor. Von außen ist der Lange außer am eingebauten Zwischenstück an der B-Säule an Türgriffmulden und Scheinwerfereinfassungen in Chrom zu erkennen. Durch eine Hubraumerhöhung auf 5,4 Liter leistet der L7 326 PS. In sieben Sekunden geht es von 0 auf 100, bei 250 km/h wird abgeriegelt.
Preis ab einer Viertelmillion Mark
Die dritte 7er-Generation war das erste europäische Serienauto mit Navigationssystem.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
Den L7 bekam man damals für den Preis eines Eigenheims in guter Lage (ab 246.000 DM). Zwischen März 1997 und Juli 2001 bauten die Bayern 899 Exemplare der Repräsentationslimousine –und zwar als Rechts- und Linkslenker, vor allem für die besonders verwöhnte Klientel in den Emiraten und den USA. Die betuchten Käufer durften sich unter anderem über Vollleder, Multimedia, Büroausstattung und sogar einer Trennwand zum Fahrer freuen. Der Bildschirm in der Mittelkonsole ist zwar kleiner als manches Smartphone-Display, damals war er aber eine Innovation – denn der dritte 7er war das erste europäische Serienauto mit Navigationssystem.