Die Großraumkombis fristen ein Nischen-Dasein am Rande der Zulassungsstatistik. Und doch kann niemand auf sie verzichten. Mutter oder Vater großer Familien brauchen sie für den Transport, die Finanzleute großer Autowerke für die gute Bilanz. Zwei Konzepte gibt's, Raumtransporter erfolgreich anzubieten. Auf der einen Seite stehen die Europäer mit Kombitradition. Citroën, Peugeot und Renault bieten schon seit Jahrzehnten Modellvarianten mit dem beziehungsreichen Beinamen "Familiale" an. Auch Volvo leitete früh große Kombis von Limousinen ab. Luxusansprüche und Ladeprobleme werden gleichermaßen erfüllt.

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Auf der anderen Seite haben die Japaner wie auch Renault frische Ideen in diese Marktnische gebracht. Sie bieten Konstruktionen, die im Modellprogramm einen eigenständigen Platz haben. Sie beschränken sich nicht darauf, großen Limousinen ein Kombiheck anzupassen. Zunächst zu den klassischen Kombis: Das am längsten produzierte Modell ist der Citroën CX Break. Seine abgerundete Form ist eines der Vorbilder moderner Aerodynamik-Autos. Zusammen mit dem 122 PS starken Kat-Motor reicht das für gute Fahrleistungen: 190 km/h Spitze, Beschleunigung von null auf hundert in 10,4 Sekunden.

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Dabei bleibt der Benzinverbrauch mit 12,2 Litern akzeptabel. Das Fahrwerk des Frontantrieblers ist der Leistung gewachsen. Nur in engen Kurven pfeift schon mal ein Vorderrad durch. Von der praktischen Seite her, bietet der Break Außergewöhnliches. Sein Laderaum mit hochgezogenem Dach ist bei 1,90 Meter Länge (Rückbank umgeklappt) auch an den Seiten glattflächig und über eine niedrige Ladekante gut zugänglich. Auf Wunsch gibt's zwei zusätzliche Sitze, allerdings nur in der etwas billigeren RI-Version. Der typische Fahrkomfort der Hydropneumatik (Öl-Gas-Federung) blieb dem CX auch als "sportlich" angehauchtem TRI erhalten.

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