Jaguar E-Type von Günter Netzer
Netzer-Jaguar nicht museumsreif

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Der legendäre Jaguar E-Type, mit dem einst Ex-Fußballikone Günter Netzer beeindruckte, kommt nicht ins geplante DFB-Museum. Die Gründe sind – anders als kolportiert – logistischer Natur.
Mercedes bestreitet, den früheren Jaguar E-Type von Günter Netzer als Teil des für 2015 geplanten DFB-Fußballmuseums in Dortmund verhindert zu haben. "Die Aufnahme des Jaguar von Herrn Netzer wurde weder von Mercedes-Benz abgelehnt, noch wurde überhaupt dazu eine aktive Anfrage an uns gerichtet", so ein Daimler-Sprecher.
Lastenaufzug ist zu klein

Den 1968er Jaguar E-Type Serie 1 Roadster (4,2 Liter) verkaufte Netzer einst an Franz Beckenbauer, der ihn wiederum bald Kollege Wolfgang Overath überließ.
Bild: Harald Almonat
Auch der Einheits-Trabi passt nicht
Viel lieber als den mit rund 100.000 Euro ohnehin recht teuren Netzer-Jaguar hätte der Museumschef den sogenannten Einheits-Trabi ausgestellt, den der frühere DDR-Fußballverband dem DFB 1990 geschenkt hatte. "Doch auch der hätte logistisch nicht in die Dauerausstellung eingebracht werden können", so Neukirchner. Nun will das Museum den aktuellen Mannschaftsbus des Nationateams zeigen – der bleibt unten im Erdgeschoss.
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