Der Mercedes SEC der Baureihe 126 wurde zwischen 1981 und 1991 gebaut. SEC steht übrigens für S-Klasse-Einspritzmotor-Coupé. Schnell haftete dem Luxus-Coupé der Ruf einer Zuhälterkarre an. Die Folge: Die Gebrauchtwagenpreise fielen ins Bodenlose. Vor ein paar Jahren hat sich das Blatt gewendet und Sammler wurden auf das große Coupé aufmerksam. Jetzt steht in den USA ein ganz besonderer 560 SEC zum Verkauf!

Sehr selten: 560 SEC mit AMG-Bodykit

560 SEC AMG ist der perfekte Boss-Benz
Der Innenraum ist in einem gepflegten Zustand.
Der in Diamantblau Metallic (Farbcode 355 U) lackierte Mercedes 560 SEC ist Baujahr 1986, hat gut 114.000 Kilometer auf dem Tacho und verfügt über bulligere Stoßstangen (US-Version). Das Highlight an diesem Oberklasse-Coupé ist aber das originale AMG-Bodykit. Zusammen mit den dreiteiligen 17-Zoll-AMG-Felgen könnte man mit diesem außergewöhnlichen SEC aber mal so richtig auf dicke Hose machen!

Das große Coupé hat einen 5,5-Liter-V8 unter der Haube

Der 5,5-Liter-V8 (M117) hat 242 PS (272 PS ohne Kat), ab Ende 1987 wurde die Leistung auf 279 PS (299 PS ohne Kat) angehoben. Die Kraftübertragung übernimmt eine Viergang-Automatik. Laut Verkäufer wurden kürzlich die hinteren Stoßdämpfer und weitere Verschleißteile getauscht. Auch ein Bremsflüssigkeitswechsel wurde durchgeführt.
560 SEC AMG ist der perfekte Boss-Benz
Die dreiteiligen AMG-Felgen haben einen lackierten Stern und ein poliertes Felgenbett.
In seinem 33-jährigen Autoleben wurde das große Benz-Coupé in der Originalfarbe Diamantblau Metallic nachlackiert. Im Zuge dieser Nachlackierung wurden auch gleich die Scheiben und Blinker getönt. Der aktuelle Besitzer hat den SEC seit zwei Jahren. Laut Carfax ist der Mercedes unfallfrei, im November 2004 wurde er gestohlen, aber wiederbeschafft. Aktuell (31. Juli) liegt das Höchstgebot für das Pimpmobil bei umgerechnet knapp 9200 Euro. In Deutschland kosten gepflegte 560 SEC ab 15.000 Euro, die teuersten Exemplare erzielen Preise von 30.000 Euro und mehr. Modelle mit originalem AMG-Bodykit sind hierzulande allerdings extrem selten!