Mercedes-Benz 280 SE
280 SE macht glücklich – immer

Ein Treffen der drei Generationen 280 SE: Wie soll das wohl ausgehen? Der Jüngste gewinnt – könnte man denken. Dabei kommt es jedoch nur auf den Standpunkt an. In Sachen Spaß und Werterhalt liegt der Älteste vorn.
- Andreas Borchmann
Die Punkte für unsere drei Mercedes 280 SE haben uns um den Schlaf gebracht. Wie soll man diesen drei Sonder-Klasse-Autos gerecht werden? Strenge Test-Maßstäbe angelegt, kann es nur einen geben: W126. Schlanker, schneller, sparsamer ... So einer sammelt Punkte wie ein Magnet die Eisenspäne. Deshalb muss eine andere Wertung her. Extra für Generationen-Treffen, wie wir sie in Zukunft häufiger ausrichten wollen. Subjektiver, weniger tiefschürfend, mehr wellnessorientiert. Damit nicht automatisch der Jüngste siegt. Bei Klassikern ganz wichtig: der Spaßfaktor. Dass der W108 nicht so schnell sprintet, nicht gierig um Kurven pfeffert, wollen wir ihm nachsehen.

Bild: Conrad Piepenburg

Bild: Conrad Piepenburg
Fazit
Das Urteil in diesem Vergleich klingt salomonisch: Patt. Warum? Darum: S-Klassen machen glücklich. Immer. Leistung, Alter und Baureihe spielen eine untergeordnete Rolle. Jeder muss für sich entscheiden, welchen Typ er ins Herz schließt: den eleganten W108, den schweren W116, den technokratischen 126er. In jedem Fall gibt es ein Stück Automobil-Geschichte vom Feinsten. Einen echten Big Benz eben.
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