Das Stuttgarter "Haus der Geschichte" plant ab Juni die Ausstellung "RAF – Terror im Südwesten". Gezeigt werden soll unter anderem ein Motorrad, das die Mörder des damaligen Generalbundesanwalts Siegfried Buback († 57) bei der Tat benutzt hatten.
Eigentlich wollten die Ausstellungs-Macher auch das Wrack des gepanzerten Mercedes 500 SEL (W 126) präsentieren, in dem der frühere Chef der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen († 59), 1989 bei einem der RAF zugerechneten Bombenattentat starb. Doch der Wagen ist nicht mehr auffindbar, zuletzt wurde er vor mehr als 20 Jahren von Reportern im Mercedes-Werk Untertürkheim gesichtet. Konzernsprecher Florian Martens zu AUTO BILD: "Es liegen uns keine Informationen über den Verbleib des Fahrzeugs vor. Es befindet sich nicht in unserem Haus."