Für Besitzer von Autos mit der Erstzulassung 1989 ist 2019 ein besonderes Jahr: Dann werden ihre Schätzchen 30 Jahre alt und damit reif fürs H-Kennzeichen, das prestigereiche und manchmal sogar steuersparende Nummernschild für automobiles Kulturgut! Dabei sind viele Autos von 1989 noch auf der Straße unterwegs, statt in warmen Hallen zu parken. Schließlich stammen aus den späten Achtzigern technisch ausgereifte Fahrzeuge, deren überschaubare Elektronik noch beherrschbar ist und deren Technik noch mit Ersatzteilen versorgt werden kann. Diesen Autos von 1989 gewährt Vater Staat nun das H-Kennzeichen – darunter zum Beispiel die dritte Generation des Ford Fiesta.

1989 kamen bildschöne Coupés auf den Markt

2019 bekommen diese Autos das H-Kennzeichen
Citroën XM: Sein Design ist eine Wucht. 1990 wurde er zum "Auto des Jahres" gekürt.
Während Mercedes 1989 mit dem SL (R 129) Maßstäbe verschob, feilten andere Cabrio- und Roadster-Hersteller lieber an Bewährtem, wie Rolls-Royce mit dem Corniche III bewies. Vor allem Coupés waren 1989 groß in Mode. BMW preschte mit dem 8er vor. Er war neben dem Mercedes R 129 die wohl wichtigste Neuvorstellung des Jahres. Und während viele Hersteller von Limousinen und Kombis nur fade Hausmannskost servierten, fuhren Subaru und Citroën fein abgeschmeckte Menüs mit besonderer Technik auf. Der allradgetriebene Subaru Legacy räumte auf den Rallye-Pisten der Welt ab. Der Citroën XM verkörperte alles, was die französische Marke ausmachte. Seine weiterentwickelte Hydropneumatik namens Hydractive wird elektronisch gesteuert, das Design ist eine Wucht. 1990 wurde er "Auto des Jahres". Reif fürs H-Kennzeichen: AUTO BILD zeigt die Klassiker von 1989!