VW Käfer: Ende der Produktion
Alles Originale, oder?

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Von Mexiko bis München: das Ende des Käfers und die verzweifelten Bemühungen zweier Einzelkämpfer, ihn zu retten.
Jetzt haben sie es also auch mitgekriegt, was AUTO BILD schon vor gut einem Jahr vermeldet hatte: Das Ende für den Käfer ist in Sicht, berichtet ein kluger Kopf der FAZ. Spätestens mit Ablauf des Jahres 2004 soll endgültig Schluss sein mit der letzten verbliebenen Produktion in Puebla/Mexiko. Falls sich die Nachfrage der Gauchos nach dem "Vocho", dem Volkswägelchen, weiter so im Rückwärtsgang bewegt, werden die Bänder noch früher auf Beetle umgestellt.Der dort eh schon gebaut wird und den kein vernünftiger Käferfreak für einen Käfer halten wird. Deshalb ist es mir auch egal, habe sowieso stets ein gespaltenes Verhältnis zu den Mexikanern gehabt, die im Laufe ihrer Modellpflegejahre immer mieser wurden. Ständig wurde was weggezwackt, sogar die Zierleisten, stattdessen mischte man munter einen Stil-Cocktail aus Polo-, Golo-, Golf- und sonst wie gearteten Teilen unter, bei dem es einen schüttelt. Nee, ein Käfer muss Käfer sein, also originalbelassen und möglichst vor 1978 gebaut, denn damit trägt er den Stempel made in Germany.

Retter aus München

Früher haben wir einfach nur die Räder umgedreht und breitspurige Runden gedreht (nicht zu lange), TT-Endrohre reingehauen und die Siebe rausgezogen (super Sound). Heute würde ich mit diesem Killer-Käfer gern mal die linke Spur abräumen, wenn sie nicht grad wieder durch Kattrin im Ka blockiert wird. "Freies Käferblasen" hieß das tatsächlich auch schon in den Siebzigern, und Waltraud Variomatik nervte links voraus im DAF. Hat sich im Prinzip also nicht viel geändert. In diesem Sinne, Euer Karl Auto
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