Riesen-Kokainfund in VW Bulli

VW T1 Bulli: Kokainfund in Hamburg

Bulli mit Koks für 21 Millionen

Der Zoll hat im Hamburger Hafen in einem VW T1 Bulli einen dicken Fang gemacht: 100 Kilo Kokain, Marktwert rund 21 Millionen Euro. Raffiniert war der Stoff versteckt.
Der Zoll hat im Hamburger Hafen einen VW Bulli mit ganz besonderen inneren Werten entdeckt. Der 1974 in Südamerika gebaute VW T1 Klassiker hatte 100 Kilogramm hochreines Kokain an Bord. Straßenverkaufswert: mindestens 21 Millionen Euro. Nach Angaben des Zolls kam der Bulli in einem 40-Fuß-Container auf einem Frachtschiff aus Brasilien an. Der Stoff befand sich in einem extra eingeschweißten doppelten Boden hinter der Rücksitzbank. Nur mit einer Flex konnte das Versteck geöffnet werden. Die Sendung im Container bestand aus insgesamt zwei VW Bullis und wurde bereits am 20. September 2018 für eine Kontrolle in der Röntgenanlage des Hamburger Zolls selektiert.

Lebensabend im Zollmuseum

In einem raffinierten doppelten Boden waren 100 Kilo Kokain eingeschweißt.

Während das sichergestellte Kokain in absehbarer Zukunft vernichtet wird, darf der "vollgekokste" Bulli auf einen geruhsamen Lebensabend hoffen. Wie ein Zollsprecher AUTO BILD sagte, wird das Tatwerkzeug – so die juristische Betrachtung – voraussichtlich den Weg ins Deutsche Zollmuseum finden. Dort steht bereits ein VW T1, der vor 40 Jahren in Diensten des Zoll war. Im Zusammenspiel mit dem "bösen Bulli" kann dieser dann Räuber und Gendarm spielen.

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