VW T2: Last Edition

Brasilien: ABS- und Airbagpflicht

— 19.12.2013

Bulli-Ende doch besiegelt

Das Produktionsende des brasilianischen VW Bulli Transporter ist offenbar doch unausweichlich. Die Einfhrung der ABS- und Airbagpflicht fr Neuwagen wird laut Behrdenbeschluss nicht verschoben.

(dpa/cj) Fr den VW Bulli Transporter soll es in Brasilien nach 56 Jahren Produktion nun doch keine Ausnahme von den ab 2014 geltenden neuen Sicherheitsvorschriften geben. Die nationale Verkehrsbehrde Contran beschloss nach Angaben von Stdteminister Aguinaldo Ribeiro, dass die Airbag- und ABS-Pflicht fr Neufahrzeuge ohne Ausnahme inkraft treten werde. Die neue Regeln dienten dazu, die Sicherheit zu erhhen. Das Argument, dass durch die Weiterproduktion Arbeitspltze gesichert wrden, sei zwar gerecht. "Aber die Sicherheit und die Leben der Menschen hat keinen Preis."

Damit drfte das zum Ende 2013 geplante Auslaufen der Bulli-Produktion besiegelt sein. Ein Ministeriumssprecher sagte, man habe in den vergangenen Jahrzehnten schon "viel Geduld" gehabt. "Irgendwann ist die Stunde einmal da." Finanzminister Guido Mantega hatte diese Woche Hoffnungen geschrt, dass mglicherweise fr den Bulli eine Ausnahme von den Sicherheitsregeln gemacht werden knne, und VW hatte fr diesen Fall signalisiert, eine Fortfhrung der Produktion zu prfen.

Derzeit rollt die "Last Edition" des in Brasilien als Kombi bekannten Bullis vom Band. "Volkswagen beachtet vollstndig die geltende Gesetzgebung. Das Unternehmen wird jeder neu anzuwendenden Regel fr den Automobilsektor folgen", hie es in einer Stellungnahme des Konzerns. Mantega hatte gesagt, die neuen Regeln wrden den Neuwagen-Preis um bis zu 1500 Reais (rund 500 Euro) anheben: "Mglicherweise werden wir das Inkrafttreten (der neuen Regeln) verschieben", so Mantega damals. Allerdings sei das noch nicht beschlossen.

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