Citroën HY
Der hat schöne Falten

Der Citroën Typ H sieht aus wie eine rollende Notbehausung. Trotzdem ist er praktischer als manch anderer Transporter. Rendezvous mit einem Minimalisten.
Bild: A. Emmerling

Schon das Backpfeifengesicht macht einen HY so liebenswert. Eine einteilige Frontscheibe gab’s erst 1964, die praktische Schiebetür von Anfang an.
Bild: Emmerling

Die Selbstmördertüren sind kein Anachronismus. Sie ermöglichen sportliches Rein- und Raushüpfen am Bordsteinrand.
Bild: Emmerling
Helden des Wirtschaftswunders: Nachkriegstransporter

Neben dem Fahrersitz wächst auf Gesäßhöhe ein massiver Schaltprügel aus dem Bodenblech.
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Beinahe-Ente für kleines Geld: Citroën Dyane
Technische Daten

Bild: Emmerling
Historie

Den üppigen Frachtraum des H-Modells ...
Bild: Emmerling
Plus/Minus

... entern auch groß gewachsene Lademeister aufrecht über ein dreiflügeliges Heckportal.
Bild: Emmerling
Ersatzteile
Überzeugte H-Fahrer hamstern Karosserieteile, denn die gibt es nicht immer, schon gar nicht als Originale. Wie auch Reifen, die gern mal mit bis zu 500 Euro zu Buche schlagen können – pro Stück! Da stimmt nur der bunte Technik-Mix versöhnlich, der bei den mechanischen Komponenten problemlose Versorgung garantiert.
Marktlage
Wer glaubt, in Frankreich stünden H, HZ und HY noch an jeder Ecke, liegt damit richtig – und doch daneben. Vielerorts lassen sich Transporter-Reste zum Kilopreis zusammenfegen, doch "gute Autos" entpuppen sich meist als geschönte Bastelhöhlen für viel zu viel Geld. Denn der HY-Hype ist in vollem Gange, die Nachfrage weit größer als das Angebot.
Empfehlung

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