Jaguar XJ 6 BMW 7er Mercedes S-Klasse

Der neue BMW 7er greift an

— 13.10.2010

Die feine Gesellschaft

AUTO BILD Archiv-Artikel 52/1986: Harte Zeiten fr die etablierte Mercedes S-Klasse: Jaguar schickt den neuen XJ 6 ins Rennen, BMW kontert mit dem neuen 7er. Vor kurzer Zeit war die Entscheidung noch eindeutig.

Wer nicht nur Auto fahren, sondern sich wirklich luxuris fortbewegen wollte, fr den war es eigentlich keine Frage: Die S-Klasse von Mercedes war erste Wahl. Doch die Zeiten haben sich gendert. Mit ihren neuen Limousinen greifen die Nobelmarken aus Bayern und von der britischen Insel endgltig nach dem Mercedes-Stern. BMW versucht es mit einer vllig neuen Karosse, unter deren aerodynamisch ausgefeilter und trotzdem ansehnlicher Haut jede Menge neuer Technik steckt. Bei Jaguar wird der Unterschied erst auf den zweiten Blick deutlich: Der XJ 6 heit nicht nur wie sein Vorgnger, sondern sieht auch fast so aus.

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Tatschlich verfgt aber auch er ber ein vllig neues Blechkleid, das sich rationeller fertigen lsst und das auch dem Wind weniger Widerstand bietet. Die Motoren dagegen sind weitgehend die alten geblieben. Unter der Haube des BMW steckt das 3,5 Liter groe Sechszylinder-Triebwerk, das nach wie vor ein optisches und technisches Prunkstck darstellt. Laufruhe und Elastizitt sind beispielhaft und die Leistung lsst eigentlich keine Wnsche offen. Die 220 PS haben mit dem 32 Zentner schweren Bayern keine Mhe, die Fahrleistungen sprechen fr sich: Die angegebene Hchstgeschwindigkeit von 233 km/h bertraf unser Testwagen noch um drei weitere km/h und die 7,5 Sekunden, die er fr den Sprint von 0 auf 100 km/h brauchte, wrden auch jedem Sportwagen zur Ehre gereichen.

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Beim Jaguar sind die Verhltnisse etwas anders. Optisch imponiert zwar der mchtige Sechszylinder-Block im Motorraum, doch im Fahrbetrieb sieht es etwas anders aus. Acht PS weniger unter der Haube lieen sich auch in Anbetracht eines Mehrgewichts von 100 Kilogramm gegenber dem BMW zwar noch verschmerzen. Doch jenseits von 4000 Kurbelwellen-Umdrehungen gibt der Jaguar-Motor unberhrbare mechanische Gerusche von sich, klingt ungesund laut. Die Fahrleistungen sind denn auch deutlich schlechter: Glatte neun Sekunden vergehen bei der Beschleunigung auf 100 km/h und die Hchstgeschwindigkeit unseres Testwagens lag mit 214 km/h um drei Kilometer unter der offiziellen Werksangabe.

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Autor: Hermann J. Mller

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