Die Mille Miglia ist das berühmteste Oldie-Rennen der Welt. 1000 Meilen ("Mille Miglia") von Brescia bis nach Rom und zurück, die auch die tollkühnen Piloten in ihren heißen Kisten bei der ersten Mille-Ausgabe 1927 bewältigen mussten. Aus dem verbissenen Kampf um Bestzeiten ist nach der Wiederauferstehung der Rallye 1987 allerdings längst ein regelrechtes Straßenfest geworden. Aber: Wer bei der Mille was reißen will, darf auch 2010 nicht zimperlich sein. Nicht mit sich. Und nicht mit seinem Auto. 1000 Meilen durch Italien mit zwei Pass-Überquerungen (Futa und Raticosa) fordern den Oldies und ihren Piloten alles ab.

Rückblick: die Mille Miglia 2009

Mille Miglia 2010 Bugatti Type 37
Das Reglement der Mille Miglia beschränkt das Starterfeld, bis auf wenige Ausnahmen, auf Oldtimer der Jahre 1927 bis 1957. Nur 375 Auserwählte dürfen auf die Strecke. .Mittendrin: die Denkmalpfleger der große Autobauer, die mit großem Aufwand und jeder Menge prominenter Unterstützung versuchen, den alten Schätzchen der Marke zu neuem Glanz zu verhelfen. In diesem Jahr drückte BMW der Veranstaltung den Stempel auf: 70 Jahre nach dem Sieg bei der Mille Miglia 1940 triumphierte 2010 wieder ein BMW. Giuliano Cané rollte in seinem BMW 328 Mille Miglia Coupé am 8. Mai 2010 auf die Zielrampe in Brescia und sicherte sich damit bereits seinen zehnten Mille-Erfolg. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Viaro Luciano im Alfa Romeo 6C 1500 Gran Sport: stattliche 609 Punkte. Das Gesamtergebnis der Mille Miglia 2010 als PDF-Download.