Porsche 928 Cabrio: Glücklose Prototypen, Teil 1 von 4
Offener Porsche 928 ohne Zukunft

Ein Prototyp, der nie in Serie ging, war der für ein Porsche 928 Cabrio. Kaum eine andere Porsche-Studie wirkt so seriennah und formvollendet. Doch es war ein glückloses Auto.
Bild: G. von Sternenfels

Ein großer Designentwurf, auch ohne das typische Rundheck. Die Form des 928 Cabrio wirkt serienreif.
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD
Nahtloses Verdeck, clevere Integralsitzen und eine aalglatte Form
Peter W. Schutz, damals Porsche-Chef mit Faible für Cabrios, der den offenen 928 anschiebt, und Prechter kennen einander gut. Und beide Car-Guys kennen den lukrativen US-Markt, den natürlichen Lebensraum eines sportlichen V8-Modells mit ordentlich Luft nach oben. Als Basis der 928-Cabrio-Studie dient der neue S4, der erste 928 mit Fünfliter-Vierventil-V8. Nach zehn Monaten steht das 928 Cabrio fertig da, mit nahtlos passendem Verdeck, cleveren Integralsitzen und einer aalglatten Form, die so perfekt aussieht, als sei der 928 immer nur als Cabrio gedacht gewesen. 1991 könnte es für rund 150.000 Mark auf den Markt kommen, heißt es in der Presse, die Journalisten flechten ihm schon Lorbeerkränze. Doch leider bröckeln bei Porsche die Umsätze. Finanzvorstand Heinz Branitzki, der Schutz im Dezember 1987 als Vorstandsvorsitzender ablöst, tritt auf die Kostenbremse: 928 Cabrio und Viertürer erwischt es als Erste. 1991 werden ein letztes Mal die Kosten für ein 928 GTS Cabrio kalkuliert. Es bleibt dabei: Knapp daneben ist auch vorbei.
Was wurde daraus?

Als das Cabrio-Einzelstück entsteht, ist der 928 S4 das Maß der Dinge. Der Fünfliter-Leichtmetall-Vierventil-V8 leistet drehfreudige 320 PS.
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD
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