VW Airbus T1: verrückter Bulli-Umbau
Dieser Bulli ist halb T1, halb Helikopter

Ein VW Bulli mit Rotor statt Campingdach? Dieses irre Einzelstück kombiniert die Front eines klassischen T1 mit einem ausrangierten Hubschrauber!
Bild: Facebook.com / Chuck Jurgen Teschke
Was passiert, wenn man einen alten VW Bulli mit einem ausrangierten Hubschrauber kreuzt? Ein kanadischer Tüftler hat es ausprobiert. Herausgekommen ist der "Frankencopter" – ein ziemlich verrückter T1. Den VW Bulli gibt es als Camper, Transporter, Offroader und sogar als Schienenfahrzeug. Aber dieser T1 dürfte selbst eingefleischte Bulli-Fans überraschen: Statt vier Rädern trägt er Landekufen und einen mächtigen Rotor.
Verantwortlich für das ungewöhnliche Gefährt ist der Kanadier Chuck Jurgen Teschke. Über mehrere Monate kombinierte er Teile eines ausrangierten Airbus-Hubschraubers mit der charakteristischen Front eines VW T1. Das Ergebnis sieht aus, als hätte Volkswagen in den 60er-Jahren heimlich an einem eigenen Helikopter gearbeitet.
VW T1-Frontpartie bekam zusätzliche Fenster
Bei einem einfachen Zusammenschrauben zweier alter Fahrzeuge blieb es allerdings nicht. Teschke baute den vorderen Bereich aufwendig um. Das Dach über der typischen geteilten T1-Frontscheibe ist eine Eigenanfertigung und bekam zusätzliche Fenster. Selbst dort, wo normalerweise die runden Scheinwerfer des Bullis sitzen, befinden sich nun Fenster. Vernietete Bleche stellen schließlich die Verbindung zwischen VW-Karosserie und Hubschrauber her.

Dem VW Bulli wurden vorne und im Dach zusätzliche Fenster verpasst, der Innenraum ist nicht ausgebaut.
Bild: Facebook.com / Chuck Jurgen Teschke
Auch optisch passen beide Hälften erstaunlich gut zusammen. Der gesamte Frankencopter trägt eine braun-weiße Lackierung. Die weißen Landekufen greifen dabei sogar die Optik der weißen Bulli-Stoßstange auf.
Bei der Namensfindung war der Erbauer ebenfalls kreativ. Zwischenzeitlich standen unter anderem "Hippie Heli" und "Volkschrauber" zur Diskussion. Am Ende entschied sich Teschke für "Frankencopter".
Der "Frankencopter" steht aktuell zum Verkauf
Wer jetzt davon träumt, mit dem T1 über den nächsten Stau hinwegzufliegen, wird enttäuscht: Trotz Rotor und Landekufen ist der Frankencopter nicht flugfähig. Auf einen fertig ausgebauten Innenraum verzichtete sein Erbauer ebenfalls. Damit ist der Bulli-Helikopter vor allem eines: ein ziemlich spektakuläres Kunstobjekt.
Kaufen kann man das irre Einzelstück offenbar ebenfalls – zumindest zum richtigen Preis. Erbauer Chuck Teschke brachte laut dem Magazin "Vertical Mag" für den Bulli-Helikopter eine Preisvorstellung von 75.000 kanadischen Dollar ins Spiel, umgerechnet rund 48.000 Euro. Ein öffentliches Verkaufsinserat ist derzeit allerdings nicht zu finden. Als mögliche Verwendung bringt der Erbauer unter anderem eine außergewöhnliche Airbnb- oder Camping-Unterkunft ins Spiel.
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