VW Golf 1 Cabrio: Design, gebraucht, Preis, Leistung, Oldtimer
Warum das Golf 1 Cabrio ein problemloser Alltags-Klassiker ist

Das VW Golf 1 Cabrio eignet sich als pflegeleichtes Spaßauto für die Sommersaison. Auf diese Punkte müssen Sie beim Kauf eines "Erdbeerkörbchens" achten!
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
- Stefan Grundhoff
Als Cabrios in den 80er-Jahren noch angesagte Autos waren, war das "Erdbeerkörchen" der bezahlbare Star unter dem nächtlichen Sternenhimmel. Das VW Golf Cabriolet der ersten Generation war ein Golf 1, der als Limousine eigentlich schon im Jahr 1983 vom Golf 2 abgelöst wurde.
Doch das Golf 1 Cabrio wurde nahezu unverändert bis ins Jahr 1993 gefertigt – beim Cabriolet-Spezialisten Karmann in Osnabrück. Die letzten Modelle verfügten als Rechtslenker sogar über einen spät nachgerüsteten Fahrerairbag, um den immer strengeren Sicherheitsregularien gerecht zu werden. Der Rest blieb, wie er war.
Das VW Golf 1 Cabrio wurde bis ins Jahr 1993 gefertigt

Ab 1984 leuchtete das fünf Jahre zuvor gestartete Golf Cabrio aus Doppelscheinwerfern, die Stoßstangen blieben bis Mai 1987 aber noch schmal.
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Der Überrollbügel des Golf I Cabrio war ein Sicherheitsfeature

Wulstig: Verdeckkragen wie beim offenen Käfer.
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Die Sondermodelle des Golf 1 Cabrio sind besonders begehrt

Funktionales Cockpit, hier schon mit späterem Vierspeichenlenkrad.
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Wichtig beim Kauf eines VW Golf 1 Cabrio ist maximale Originalität

Der 75-PS-Vierzylinder lässt sich dank breitschultrigem Drehmoment schön schaltfaul fahren.
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Die Preise des klassischen Golf Cabriolet ziehen an
Der 1,8 Liter große Vierzylinder-Einspritzer mit 98 PS beschleunigt den offenen Golf zwar nur auf 170 km/h, der Motor gilt jedoch als nahezu unzerstörbar und ist – wie das gesamte Golf Cabriolet – einfach zu reparieren. Obschon es sich in der Basis um einen echten Golf 1 mit jedoch verstärkter Bodengruppe handelt, gelten die Modelle nicht als besonders rostanfällig. Und auch hier ist von Vorteil, dass die Teile Massenware aus dem Konzernregal sind. Selbst das PVC-/Stoffdach lässt sich mit überschaubarem Aufwand von einer Sattlerei wechseln, genau wie die Sitzbezüge. Ein Fahrzeug aus dem Jahr 1991/1992 mit rund 100.000 Kilometern kostet in gepflegtem Zustand schnell 15.000 bis 20.000 Euro – Tendenz steigend. Schlechter ausgestattete Sondermodelle wie "Young Line", "Fashion Line" oder "Sportline" sind deutlich günstiger. Einige unfallfreie Modelle aus erster Hand im Topzustand mit deutlich unter 50.000 Kilometern kosten mittlerweile jedoch 30.000 Euro oder mehr.
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