Wechselkennzeichen: Kommentar
Keine Hoffnung

Es war ein langer, aber scheinbar erfolgreicher Kampf. Peter Ramsauer wollte das Wechselkennzeichen in zwei Schritten einführen. Nun ist der Verkehrsminister weg – und das "W" wohl auch. Schade, findet AUTO BILD-Redakteur Claudius Maintz.
- Claudius Maintz
Der frühere Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hatte einen Plan: Er wollte das Wechselkennzeichen in zwei Etappen zum Erfolg bringen. Schritt Nummer eins war vollbracht, das neue, von AUTO BILD erfundene Nummernschild kam im Juli 2012 nach zähem Ringen. Vorerst ohne Steuerrabatt, darum wollte sich Ramsauer in seiner zweiten Amtsperiode kümmern. Womit wir beim Kern des Problems sind: Wechselkennzeichen-Fan Ramsauer ist nicht mehr im Amt, Gegner Wolfgang Schäuble (CDU) aber immer noch Finanzminister. Zudem regiert die Union jetzt mit einer Partei, die nicht unbedingt zu den glühendsten Verfechtern dieser neuen Nummer gehört: der SPD.
W-Kennzeichen: Zwei Autos, ein Kennzeichen
E-Auto und Kombi, Youngtimer und Cabrio

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist und war ein Skeptiker in Sachen Wechselkennzeichen – und weiterhin im Amt.
Bild: Sven Krieger
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