125 Jahre Opel, Teil 2
Wie Opel wieder ins Rollen kam

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AUTO BILD Archiv-Artikel 21/1987: Wohin fährt Opel, wo steht das Unternehmen im Jubiläumsjahr? Im AUTO BILD-Interview blieb Opels Vorstandsvorsitzender Dr. Horst Herke keine Antwort schuldig.
AUTO BILD: Wenn Sie eine Standortbestimmung vornehmen. Welche Position hat Opel in der deutschen Autolandschaft in seinem 125. Jahr?
Herke: Mit der Einführung des Omega und einer Reihe von weiteren Produktaktivitäten ist die Tendenz, so glaube ich, weiter steigend.
AUTO BILD: Alle guten Hoffnungen auf den Omega?
Herke: Das wäre sicher einseitig, aber er hat uns schon erheblichen Auftrieb gegeben. Es ist ja nicht der Omega allein, es sind auch die modernen Fertigungsanlagen die dahinterstehen. Im Vergleich mit dem Wettbewerb sind wir nach wie vor ein sehr potenter Großserienhersteller.
Herke: Mit der Einführung des Omega und einer Reihe von weiteren Produktaktivitäten ist die Tendenz, so glaube ich, weiter steigend.
AUTO BILD: Alle guten Hoffnungen auf den Omega?
Herke: Das wäre sicher einseitig, aber er hat uns schon erheblichen Auftrieb gegeben. Es ist ja nicht der Omega allein, es sind auch die modernen Fertigungsanlagen die dahinterstehen. Im Vergleich mit dem Wettbewerb sind wir nach wie vor ein sehr potenter Großserienhersteller.
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AUTO BILD: Noch ist der Omega frisch, sie haben sogar für Ihr Werk ungewöhnlich lange Lieferfristen. Aber was ist, wenn die Neulust vorbei ist? Ist der Omega für die traditionellen Rekord-Kunden nicht zu teuer geworden?
Herke: Hier muss ich vehement widersprechen. Aber unabhängig davon, ob die Kundschaft der ersten Erfolgsmonate repräsentativ ist: Im Modellmix ist der 2.0i in der aufwendigen GLS-Ausstattung das meistgekaufte Auto. Der Omega scheint sich also nicht aus der finanziellen Reichweite unserer Kundschaft entfernt zu haben.
Herke: Hier muss ich vehement widersprechen. Aber unabhängig davon, ob die Kundschaft der ersten Erfolgsmonate repräsentativ ist: Im Modellmix ist der 2.0i in der aufwendigen GLS-Ausstattung das meistgekaufte Auto. Der Omega scheint sich also nicht aus der finanziellen Reichweite unserer Kundschaft entfernt zu haben.
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AUTO BILD: Löst denn der Omega auch Ihr Image-Problem?
Herke: Das wäre schön, aber ich sage: Er leistet einen wesentlichen Beitrag. Ein Produkt alleine kann das nicht schaffen. Das ist ein ständiger Prozess, der uns jeden Tag fordert.
AUTO BILD: Glauben Sie, dass der Opel-Käufer in drei, vier Jahren, wenn Sie Ihre Image-Wandlung fortgesetzt haben, mal den Status hat, den heute ein Audi- oder BMW-Kunde besitzt? Dass ein Senator oder Omega vor einem Architekturbüro und nicht nur vor der Realschule parkt?
Herke: Den Anspruch, auch Lieferant beispielsweise für Freiberufler zu sein, werden wir nie aufgeben. Wir wollen unsere Produkte auch vor dem Tennis- oder Golfklub sehen. Andererseits bekennen wir uns dazu, Großserienhersteller zu sein. Schließlich hat Opel von den deutschen Automarken die breiteste Palette.
Herke: Das wäre schön, aber ich sage: Er leistet einen wesentlichen Beitrag. Ein Produkt alleine kann das nicht schaffen. Das ist ein ständiger Prozess, der uns jeden Tag fordert.
AUTO BILD: Glauben Sie, dass der Opel-Käufer in drei, vier Jahren, wenn Sie Ihre Image-Wandlung fortgesetzt haben, mal den Status hat, den heute ein Audi- oder BMW-Kunde besitzt? Dass ein Senator oder Omega vor einem Architekturbüro und nicht nur vor der Realschule parkt?
Herke: Den Anspruch, auch Lieferant beispielsweise für Freiberufler zu sein, werden wir nie aufgeben. Wir wollen unsere Produkte auch vor dem Tennis- oder Golfklub sehen. Andererseits bekennen wir uns dazu, Großserienhersteller zu sein. Schließlich hat Opel von den deutschen Automarken die breiteste Palette.
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