Marktanalyse: Fortschrittliche Klassiker

Audi quattro, Renault Espace: fortschrittliche Klassiker im Preis-Check

Visionäre Automodelle sind teuer

Autos, die in Design und Technik ihrer Zeit voraus waren, sind bei Oldtimerfans gefragt. Viele gewannen in den vergangenen Jahren stark an Wert. Echte Schnäppchen gibt es kaum noch. Marktanalyse!
Oldtimerfans lieben das Besondere. Autos, die, wie der Audi quattro einst konzeptionell anders waren als die Mehrheit, sind bei ihnen daher sehr gefragt – oft übrigens nicht erst seit gestern, was dazu führte, "dass Preissteigerungen in jüngerer Zeit bereits von einem vergleichsweise hohen Basisniveau ausgingen", wie Marius Brune vom Marktbeobachter Classic Data berichtet. Mit anderen Worten: Echte Schnäppchen gibt es kaum noch. So richtig unbezahlbar sind die Fortschritts-Oldies aber meist auch nicht.

Audi quattro legt im 40. Erscheinungsjahr weiter an Wert zu

Audi quattro: Die Allrad-Ikone steht kräftig auf dem Gas. Gute Autos legten seit 2013 um 64 Prozent im Wert zu.

Beim Audi quattro, der 1980 dem Allradantrieb in sportlichen Straßen-Pkw zum Durchbruch verhalf, erwartet Brune trotz der Preis-Rallye der letzten Zeit weiteren Zuwachs. Das 40-jährige Modelljubiläum dürfte dem Coupé mit dem rauchig klingenden Turbo-Fünfzylinder auch außerhalb der eingefleischten Fangemeinde einen Aufmerksamkeitsschub bescheren. Abzuwarten bleibt jedoch, ob ein möglicher "Geburtstags-Hype" die Preise dauerhaft auf ein neues Niveau hebelt. Bei der Wankel-Limousine NSU Ro 80 war das nicht der Fall, derzeit flaut das Interesse an ihm wieder ab. Gute Autos sind wieder leicht unter Druck, mittelmäßige, die das Gros des Angebots ausmachen, noch stabil.

Preise für die Citroën DS pendeln sich auf hohem Niveau ein

Citroën DS: Als Inbegriff des Avantgarde-Autos ist sie schon lange kein Geheimtipp mehr.

Konstant hoch in der Käufergunst rangiert der Citroën DS. Besonders begehrt sind laut Brune die "Übergangsmodelle" aus dem Jahr 1967 mit neuen Scheinwerfern, aber noch dem alten Interieur. Teuer sind "Göttinnen" der ersten Serie, Daily Driver aus den 70ern finden sich noch für 15.000 Euro. Viel Bewegung erwartet Brune wegen des großen Angebots nicht mehr. "Preissteigerungen sind nur dort wahrscheinlich, wo Rarität und wachsendes Käuferinteresse aufeinandertreffen", sagt er. Fehlt Letzteres, wie etwa beim Simca 1100 drohen Stagnation oder sogar ein leichter Rückgang.
Ein Blick auf die Marktpreise für fortschrittliche Klassiker:

Marktanalyse: Fortschrittliche Klassiker

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