Concorso d'Eleganza Villa d'Este 2012: Die Highlights
Seltene Schönheiten

Über 50 handverlesene Raritäten versammelten sich in diesem Jahr zum Concorso d'Eleganza an der Villa d'Este. autobild.de zeigt die wichtigsten Preisträger vom Comer See.
Es gibt Schönheiten, die auf unwirkliche Weise perfekt scheinen. Jedes Jahr sorgt der Concorso d'Eleganza Villa d'Este für neue Überraschungen, selbst die aus aller Welt angereisten Experten reiben sich wieder entzückt die Augen: Zwar steht hier und da ein hübscher Bekannter, ein BMW 507 zum Beispiel oder ein Mercedes-Benz Flügeltürer. Richtig reizvoll jedoch macht diesen traditionsreichen automobilen Schönheitswettbewerb erst die Fülle der handverlesenen Raritäten. Über 50 sind es.
Sie sind so einzigartig wie ihre Umgebung: Die Villa d'Este, ein grandioser Palast am Ufer des Comer Sees, wird seit 140 Jahren als Luxus-Hotel genutzt. Schon 1929 trafen sich hier Besitzer eleganter Karosserien zu einem ersten Vergleich. Ein Ort mit einer Menge Tradition also.
Sie sind so einzigartig wie ihre Umgebung: Die Villa d'Este, ein grandioser Palast am Ufer des Comer Sees, wird seit 140 Jahren als Luxus-Hotel genutzt. Schon 1929 trafen sich hier Besitzer eleganter Karosserien zu einem ersten Vergleich. Ein Ort mit einer Menge Tradition also.
Moderne Premiere: BMW Zagato Coupé
Video: Concorso d'Eleganza
Exklusive Oldtimer-Show
Preise für Athleten und Exzentriker
Zwar nicht in Le Mans, dafür in Daytona, Spa und Monza gewann einst der Porsche 917/K, den Mark Finburgh zur Villa d'Este brachte. Schon 1973 hatte der Amerikaner den spektakulären Langstreckenrennwagen gekauft, zwei Jahre nach dessen Siegen. Sein 917 – eines von nur 25 gebauten Exemplaren – überlebte deswegen in nahezu originalem Zustand. Die hochranging besetzte Jury, in der dieses Jahr auch Pink-Floyd-Drummer und Oldtimersammler Nick Mason sitzt, wählt ihn zum besterhaltenen Nachkriegsautomobil. Erstaunlich, dass diese Kriterien ausgerechnet ein Rennwagen erfüllen kann, der auf eine beachtliche aktive Sportkarriere zurückblickt. Der Preis für den besterhaltenen Vorkriegsklassiker geht dagegen an den exzentrisch geformten Avions Voisin C25, der aus der exquisiten Sammlung des vor einigen Jahren verstorbenen Schweizers Jacques de Wurstemberger stammt. Ausgzeichnet wird zudem ein Ford GT 40 Mk 3, bei dem die Jury die sensible Restaurierung würdigt. Zum schönsten Rolls-Royce wählen die Experten einen Silver Ghost Picadilly Roadster, der Pokal für das beste Interieur-Design geht an den von Vignale karossierten (und deswegen etwas exaltierten) Ferrari 250 Europa des Schweizers Heinrich Kämpfer. In seiner Radikalität dagegen überzeugt der frühe Lamborghini Countach die Jury. Der Bertone-Entwurf, den der Niederländer Paul van Doorne zeigt, erhält den Preis für das aufregendste Design. Doch aufregend sind auch andere im Feld, die spektakuläre Stromlininenkarosserie des Tatra 87 zum Beispiel. Sein Besitzer, Karol Pavlu, erhält immerhin den Preis für die weiteste Anreise – er fuhr seinen Tatra aus der Slowakei zur Villa d'Este.
Eine eigene Klasse für Concept Cars und Motorräder

Auch ein Preisträger: der Porsche 917/K.
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