Heidi Hetzer ist tot
"Ich habe gelebt" – Heidis letzte Reise

Sie war berühmt für ihre Reiselust und Lebensfreude. Jetzt ist Heidi Hetzer tot. Für Aufsehen sorgte die Berlinerin sorgte vor allem mit einer Weltreise in ihrem "Hudo".
Sie war ein Berliner Original und leitete bis 2012 eines der größten Autohäuser der Hauptstadt. Vor allem aber war sie Rallyefahrerin, Oldtimer-Enthusiastin und Weltenbummlerin. Jetzt ist Heidi Hetzer im Alter von 81 Jahren gestorben. Sie wurde am Ostersonntag 2019 leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Laut Angaben ihres Sohnes Dylan und ihrer Tochter Marla war vermutlich ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall die Todesursache. Nachdem zunächst noch Unklarheit herrschte, erschien in der Nacht zum Dienstag auf Hetzers Instagram-Account ein Post mit den Worten, frei nach Goethe: "Ich lebe nicht mehr, aber ich habe gelebt."
Zweieinhalb Jahre Weltreise mit "Hudo"
Heidi Hetzers Name ist untrennbar verbunden mit Oldtimer "Hudo", einem 1930er Hudson "Great Eight" Coach. Mit ihm absolvierte sie von 2014 bis 2017 eine aufsehenerregende Weltreise, nach der es für die Abenteurerin sogar einen Empfang des Berliner Senats gab. Auf dem gut zweieinhalb Jahre dauernden Trip überstand Hetzer nicht nur diverse Komplikationen an ihrem Hudo, Visaprobleme und eine Fingeramputation, sondern sogar eine Krebserkrankung, wie sie in einer E-Mail an die Leser von AUTO BILD berichtete.
In der "Pink Lady" durch Afrika

Die "Pink Lady", Heidi Hetzers "fliegendes Hotel", wie sie selbst einmal auf Instagram schrieb.
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