Mercedes 500 SEC (C 126): Sbarro Gullwing
Wie das S-Klassen-Coupé Flügeltüren bekam
In den 80ern entstanden krasse Mercedes-Umbauten für reiche Individualisten. Der wohl wildeste kam von Franco Sbarro und baute auf einem Mercedes 500 SEC auf.
Das Coupé der Mercedes-S-Klasse-Baureihe W 126 gilt seinen Liebhabern als stilistisches Meisterwerk mit perfekten Proportionen. Der liebevoll "Sseck" genannte SEC stammt aus der Feder von Design-Legende Bruno Sacco und betört neben seinem Äußeren mit Komfort, Ausstattung, Qualität und einem unvergleichlichen Fahrverhalten. Am meisten schätzen Kenner heute aber das Understatement der Mercedes-Baureihe C 126.In den schrillen 80er-Jahren war das anders. Reiche Individualisten wollten damals mit ihren Coupés auffallen und Tuner beantworteten die Nachfrage. Zuerst strickte die Styling Garage aus Hamburg die Daimler zu außergewöhnlichen Flügeltürern um. Zwei Jahre später entdeckte auch der italienische Designer Franco Sbarro den Markt für sich.
Optik-Tuning und auf Performance-Upgrades auf Wunsch

Die Schnauze des Sbarro-Umbaus erinnert ein wenig an zeitgenössische Elektro-Herrenrasierer.
Wer war der Erstbesitzer?

Die Türen sind nicht nur offen spektakulär. Sie ändern auch geschlossen die Silhouette des C 126 völlig ab.
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