Bildergalerie VW Brasilia Variant (1980)

Bildergalerie VW Brasilia Variant (1980)

VW Brasilia Variant (1980): Test, Motor, Kombi, Innenraum

Brasilia in Originalverpackung

Der Innenraum dieses VW Brasilia ist komplettt in Folie verpackt. AUTO BILD verrät, warum das so ist und wie er sich fährt.
Was man aus einer Käferplattform alles machen kann. Dieser Kombi zeigt, wie vielseitig VWs Allzweckwaffe bereits lange vor dem aktuellen MQB-Baukasten war. Das Design des Brasilia ist recht bieder, klare Kanten, Chromstoßstangen, die mit Plastik-Aufsätzen vor Schrammen geschützt werden und dann doch noch der Versuch das Auto mit langer Fronthaube und etwas angeschrägtem Heck ein wenig windschnittiger wirken zu lassen. Designt und entwickelt wurde der VW Brasilia ab 1973 in Brasilien. Dort wurde er auch gebaut, insgesamt entstanden eine Million Stück. Auf unseren Straßen ist das Auto ein Exot, unser Exemplar gehört der Autostadt.

Der Innenraum ist in Folie verpackt

Sitze, Teppiche, Türtafeln – der Innenraum ist in dicke Folie verpackt.

Eine Überraschung bietet der Innenraum. Das Exemplar der Autostadt ist komplett eingeschweißt! Sitze, Türtafeln, sogar die Teppiche am Boden des Brasilia sind seit seinem Baujahr 1980 in dicke, vernähte Folie verpackt. Und darum komplett ohne Gebrauchsspuren. Der Hintergrund: Damit die Polster und Bezüge im tropischen Klima bis zur Auslieferung keine Stockflecken bekamen, wurden sie vom Werk so eingepackt. Der neue Besitzer konnte sein Auto dann auspacken – bei diesem Brasilia ist das nie geschehen. Und deshalb fährt man das Auto besser mit offenen Fenstern, denn der Geruch nach Weichmachern erfüllt den kompletten Innenraum.

Heckscheibenheizung für Brasilien

Der Brasilia selbst ist – trotz der gehobenen Ausstattungslinie LS – übersichtlich eingerichtet. Hinter dem großen, extrem schmalen Lenkrad befinden sich die Anzeigen für den Fahrer. Einen Drehzahlmesser gibt es nicht, seinen Platz nimmt eine große Uhr ein. Dafür hat dieser Brasilia Variant eine Heckscheibenheizung.

Der Kombi fährt sich überaus bequem

Komfortabel und bequem ist man im VW Brasilia Variant unterwegs, allerdings ist er nicht besonders wendig.

Die brauchen wir heute nicht, stattdessen lassen wir uns in den Sessel-ähnlichen Fahrersitz plumpsen und starten den Vierzylinder-Boxer im Heck. Wie die Plattform stammen auch der 1,6-Liter-Motor und die Viergang-Schaltung aus dem Käfer. Das Fahrgefühl im Brasilia Variant lässt sich mit einem Wort beschreiben: bequem. Die Sitze sind weich, das Fahrwerk ist weich, die Lenkung ist – sobald das Auto Geschwindigkeit aufnimmt – recht präzise. Ein fahrendes Sofa sozusagen. Leider ein recht unhandliches. Trotz Hinterradantrieb hat der Brasilia einen beachtlichen Wendekreis. Und auch der Kofferraum im Heck hat mit unseren heutigen Vorstellungen eines Kombis nichts zu tun, denn dort sitzt der 54 PS starke Motor. Übrig bleibt also nur eine größere Hutablage.

Großzügiges Raumgefühl

Trotzdem ist das Raumgefühl großzügig, während der Brasilia Variant von außen kompakt wirkt, hat man im Innenraum das Gefühl, in einem amerikanischen Straßenkreuzer zu sitzen, vielleicht auch, weil der Brasilia nicht besonders wendig ist. Aber das verzeiht man ihm, weil er einen so komfortabel durch die Gegend bewegt.

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