Film-Autos
— 16.11.2010Die polierten Stars
AUTO BILD Archiv-Artikel 51/1986: Gefährliche Killer sind im Film nicht immer aus Fleisch und Blut. Eine ganz gefährliche Killerin mit atemberaubenden Formen ist "Christine"– ein Plymouth-Coupé, Baujahr 1958.
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Film ist Bewegung. Das hat niemand besser begriffen als die Herren der Traumfabrik Hollywood. Und wie lässt sich Bewegung eleganter in einen Film einbringen als durch rasante Autofahrt? So greifen seit der Geburtsstunde des Kinos die Regisseure immer wieder auf das Transportmittel Auto zurück. Zum modernen Action-Film gehört die wilde Autoverfolgungsjagd. Die Hatz aus "French Connection", in der Polizist Gene Hackman mit dem Auto eine New Yorker U-Bahn verfolgt, galt bisher als die stärkste gefilmte Jagd. Jetzt gelang Regisseur William Friedkin in "Leben und Sterben in L.A." ein noch heißeres Rennen.
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Es beginnt unter einer Autobahnbrücke, führt in rasendem Tempo durch leere Kanalschächte des Los Angeles River bis zum nervenzerreißenden Höhepunkt, einer wilden Fahrt durch eine vom Berufsverkehr überfüllte Ausfallstraße – gegen die Fahrtrichtung. Diese Raserei begeistert natürlich besonders die Auto-Fans in einem Land, in dem ein Tempolimit von 88 km/h auf allen Straßen gilt. Wenigstens im Kino wird die Freiheit auf der Straße vorgeführt. Vorgemacht hat das schon Action-Star Burt Reynolds in Filmen wie "Auf dem Highway ist die Hölle los" – einem verrückten Rennen mit James-Bond -Kollege Roger Moore quer durch die Staaten. Wenn es darum geht, den stets etwas trotteligen Landpolizisten abzuhängen, ist Reynolds - meist hinter dem Steuer einer rabenschwarzen Corvette – der Größte.
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