Film-Autos

— 16.11.2010

Die polierten Stars

AUTO BILD Archiv-Artikel 51/1986: Gefährliche Killer sind im Film nicht immer aus Fleisch und Blut. Eine ganz gefährliche Killerin mit atemberaubenden Formen ist "Christine"– ein Plymouth-Coupé, Baujahr 1958.

Kalifornien 1978: Arnie, 17 Jahre jung hornbebrillt und hässlich, verliebt sich in Christine. Die Lady mit den atemberaubenden Kurven ist drei Jahre älter und eine Mörderin. Die gruselige Story von Arnie und Christine hat Bestseller-Autor Stephen King ersonnen. Thriller-Spezialist John Carpenter hat sie 1984 verfilmt. Clou des Films ist "Christine": Die tückische Killerin mit der bestrickenden Linie war ein Auto – ein 1958er Plymouth Fury Hardtop Coupé. Wer immer der chromblitzenden weiß-roten Schönheit und ihren 315 Pfer­destärken zu nahe trat oder gar Zigarren­asche auf die makellosen Rundungen ih­rer Polster streute, war schnell ein toter Mann.

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Film ist Bewegung. Das hat niemand besser begriffen als die Herren der Traumfabrik Hollywood. Und wie lässt sich Bewegung eleganter in einen Film einbringen als durch rasante Autofahrt? So greifen seit der Geburtsstunde des Kinos die Regisseure immer wieder auf das Transportmittel Auto zurück. Zum modernen Action-Film gehört die wilde Autoverfolgungsjagd. Die Hatz aus "French Connection", in der Polizist Gene Hackman mit dem Auto eine New Yorker U-Bahn verfolgt, galt bisher als die stärkste gefilmte Jagd. Jetzt gelang Regisseur William Friedkin in "Leben und Sterben in L.A." ein noch heißeres Rennen.

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Es beginnt unter einer Auto­bahnbrücke, führt in rasendem Tempo durch leere Kanalschächte des Los An­geles River bis zum nervenzerreißenden Höhepunkt, einer wilden Fahrt durch eine vom Berufsverkehr überfüllte Aus­fallstraße – gegen die Fahrtrichtung. Diese Raserei begeistert natürlich be­sonders die Auto-Fans in einem Land, in dem ein Tempolimit von 88 km/h auf allen Stra­ßen gilt. Wenigstens im Kino wird die Freiheit auf der Straße vorgeführt. Vorgemacht hat das schon Action-Star Burt Reynolds in Filmen wie "Auf dem Highway ist die Hölle los" – einem verrückten Rennen mit James-Bond -Kollege Roger Moore quer durch die Staaten. Wenn es darum geht, den stets etwas trotteligen Landpolizisten abzu­hängen, ist Reynolds - meist hinter dem Steuer einer rabenschwarzen Corvette – der Größte.

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