Mazda 929 gegen Mercedes 230 E

Mazda 929 gegen Mercedes 230 E

— 12.04.2011

Eine Frage des Prestiges

AUTO BILD-Archiv-Artikel 34/1987: Teuer, aber spartanisch ausgestattet oder günstig mit allen Extras? Vergleich mit zwei eigentlich Unvergleichbaren: Mercedes 230 E und Mazda 929 GLX 2.2i.

Kann man den Mazda 929 GLX 2.2i überhaupt mit dem Mercedes 230 E vergleichen? Immer – und immer wieder wurde mir diese Frage von Kollegen gestellt. Doch machen wir uns einmal frei von Emotionen. Beide Wagen sind recht ansehnliche Familienlimousinen mit viel Platz im Innen- und Kofferraum. Und sie haben einen Vierzylindermotor mit jeweils 136 PS (ohne Katalysator) unter der vorderen Haube, der die hinteren Räder antreibt. Warum sollte bei diesen Gemeinsamkeiten ein Vergleich nicht möglich sein? Wer den Mazda 929 das erste Mal sieht, kommt wohl kaum auf die Idee, dass er ein ganz neues Auto vor sich hat.

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Die Karosserie wirkt nach heutigen Maßstäben etwas hausbacken, mit ihren Chromleisten und relativ kleinen Fenstern sogar ein wenig altmodisch. Ganz anders der Mercedes. Ihm sieht man gleich an, dass er ein Kind des Windkanals ist. Runde Formen, hohes Heck. Chrom sucht man vergebens. Kurz – er wirkt auf den ersten Blick viel moderner. Die aalglatte Mercedes-Form muss der Käufer teuer bezahlen. In der Grundausstattung kostet er 39.250,20 Mark (mit geregeltem Katalysator 40.299 Mark). Den Mazda bekommt man schon für 29.800 Mark (mit Kat 31.200 Mark). Wer dann den Innenraum der Autos entert, merkt sofort, dass diese Preise nur die halbe Wahrheit sind.

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Im Deutschen empfängt den Fahrer die nüchterne Sachlichkeit eines Bundesbahnabteils. Der Arbeitsplatz ist übersichtlich. Den glatten, kühlen Sitzbezügen sieht man an, dass sie quasi für die Ewigkeit geschaffen sind. Die Fenster sind weiß und werden nach alter Väter Sitte mit Kurbeln geöffnet. Einziger sichtbarer Luxus: Die Mittelkonsole aus Zebranoholz. Das ist so perfekt poliert, dass es fast wie Plastik aussieht. Da ist der Japaner ehrlicher. Seine Armaturentafel ist mit echtem Plastik (in Holzmusterung) verziert. Sonst wirkt sein Innenraum wie ein Barockschlösschen. Plüsch, wohin das Auge schweift.

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