Bremen Classic Motorshow 2024: Die 20 besten Kauf-Oldtimer im Parkhaus
Das sind die 20 spannendsten Klassiker der Bremer Parkhaus-Börse
Die spannendsten Klassiker der Bremer Parkhaus-Börse 2024
Die Bremen Classic Motorshow hat eröffnet! Für Oldiefans ist das angrenzende Parkhaus mindestens ebenso interessant wie die Ausstellungshallen. Denn dort stehen kauf-, vor allem aber bezahlbare Oldies auf der privaten Fahrzeugbörse. AUTO BILD KLASSIK ist durchs zugige Parkhaus gelaufen.
Bild: Andreas May / AUTO BILD
Im Bremen fällt der Startschuss für die Oldtimersaison 2024: Am ersten Februar-Wochenende öffnet die Bremen Classic Motorshow (noch bis 4. Februar, 9 bis 18 Uhr, Tagesticket 16 Euro, Zweitagesticket 26 Euro). In den Hallen stehen vor allem hochglanzpolierte Sammlerstücke von renommierten Klassiker-Händlern oder Automuseen.
Doch viele Oldie-Fans zieht es als Erstes in das angrenzende, zugige Parkhaus. Auf der dortigen privaten Fahrzeugbörse warten Kaufklassiker auf Interessenten! Hier stehen nicht nur bezahlbare Oldtimer, man bekommt auch abseits vom roten Teppich und Absperrungen einen interessanten Einblick in das aktuelle Preisniveau für die unterschiedlichsten Modelle.
Auf mehreren Ebene warten mehrere Dutzend Oldtimer im fahlen Neonlicht auf Käufer, vom H-Kennzeichen-Klassiker bis zum Youngtimer mit Oldie-Potenzial. Heraus ragt der Fiat Uno mit nur 150 km auf dem Tacho, der für 11.900 Euro einen Liebhaber sucht.
Ein Fiat Uno mit Tageszulassung und echten 150 Kilometern? Wo kommt denn der her? Die geforderten 11.900 Euro sind ambitioniert. Aber: So gibt es keinen zweiten.
Bild: Malte Büttner / AUTO BILD
Bezahlbare Klassiker zum Anschauen und damit Wegfahren
Auch diesmal waren wieder einige Schnäppchen darunter, obwohl nicht allzu viele Angebote im vierstelligen Bereich lagen. Aber viele Oldie-Fans sind auch nicht zum Kaufen hier, sondern zum Marktsondieren und für Gespräche mit den Besitzern.
Tipps zum Klassikerkauf
Wer nach Bremen kommt, um konkret ein Auto mit nach Hause zu nehmen, dem rät KLASSIK-Chef Malte Büttner, am ersten Tag früh zu kommen und zeitig in die Verhandlungen einzusteigen. Denn es gibt Verkäufer, die einen Interessenten mit konkretem Angebot nicht wegschicken, weil sie nicht wissen, ob sich ein weiterer findet. Er sagt: "Wer zu lange wartet, findet nur noch überteuerte Autos, die sich zu dem geforderten Preis sowieso nicht verkaufen lassen."
Günstig sind die 7er-BMW der Baureihe E32 nicht mehr: Dieser ordentliche, aus Japan importierte 735i von 1987 kostet 15.900 Euro. Die Preise haben sich in fünf Jahren verdoppelt!
Bild: Malte Büttner / AUTO BILD
Wer Nerven hat, wartet beim Klassikerkauf bis Sonntagnachmittag. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit, einen günstigen Klassiker zu schießen. Die Schattenseite: zuletzt stehen auch nur noch Autos da, die drei Tage lang niemand wollte.
Wer also das rechtzeitige Handeln versäumt hat, der muss zum Ende der Messe warten und darauf hoffen, dass sich dann die Verhandlungsbereitschaft der Verkäufer erhöht. Allerdings nur für die Autos, die bis dahin schon keiner gewollt hat.
Aber gerade Händler mit weiter Anreise dürften keine Lust haben, den verkaufsbereiten Oldie am Sonntagabend wieder mitzunehmen. Wer also Nerven hat, spricht die Händler mit beherzter Preisvorstellung an – aber erst am Sonntagnachmittag!
Service-Links




























