Kindersicherheit im Oldtimer
Der Nachwuchs im Klassiker

Mit den Kindern an Bord macht's doch am meisten Spaß. Wenn der fahrbare Untersatz schon älter ist, bleibt aber oft die Sicherheit der Kleinen auf der Strecke. Wir zeigen, wie der Nachwuchs geschützt im Oldtimer mitfährt.
- Christoph Richter
Wichtig zu Beginn ist die Frage nach den Sicherheitsgurten im geliebten Klassiker. Wenn Sie welche haben: Top! Wenn nicht: auch nicht schlimm. In der Regel lassen sich Dreipunktgurte ohne Schwierigkeiten nachrüsten. Wo dies prinzipiell nicht geht das nicht funktioniert, beispielsweise in Cabrios, können Sie auf Beckengurte ausweichen. Preislich bewegt man sich im unteren dreistelligen Bereich. Die Originalität des Klassikers, auch im Hinblick auf das H-Kennzeichen, wird durch Gurt-Einbauten prinzipiell nicht geschmälert. Wichtig beim Einbau der Gurte ist, dass die Schrauben ordnungsgemäß mit der Karosserie verschraubt werden. Normwert ist in diesem Falle die Festigkeitsklasse 12.9. Stahlplatten sind die gängigsten Varianten, um den Gurt optimal mit der Karosse zu verbinden. Gibt es im Fahrzeug keine Gurte und ist Ihr Kind älter als drei Jahre, darf es auf der Rückbank mitfahren. Wir raten aber dringend davon ab, da keinerlei Sicherheit gewährleistet ist.

Die Babyschale für die Allerkleinsten passt in jeden Oldie.
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD
Beachten Sie auch, dass Kindersitze die aktuelle Prüfnorm ECE R 44/04 erfüllen sollten (Prüfnummer unter E beginnt mit 04). Noch zulässig sind Sitze nach Prüfnorm ECE R 44/03. Ältere Kindersitze nach ECE R 44/02 und /01 dürfen seit April 2008 nicht mehr verwendet werden. Dies gilt auch für „Gurtadapter“, die den Gurtverlauf im Beckenbereich verbessern sollen. Sie gelten als gefährlich. Tipps für die Auswahl des richtigen Kindersitze und deren Handhabung finden Sie oben in der Bildergalerie!
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