Allrad-Autos im Vergleichstest
Vier, die auch im Winter spuren

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AUTO BILD Archiv-Artikel 5/1987: Eis und Schnee haben in den letzten Wochen viele Autos gestoppt. AUTO BILD prüfte deshalb vier Allradler, die genug Platz für die ganze Familie bieten und alle unter 25.000 Mark kosten.
Sie sind wahre Alleskönner: Klettermeister und Kombiwagen, Schneekönige und Familienkutschen, Zugpferde und rollende Einkaufstaschen. Wo andere steckenbleiben, kommen sie noch durch: AllradAutos für den Alltag. Das Beste aber, es gibt sie inzwischen schon für weniger als 25.000 Mark. Die Rede ist vom VW Golf syncro, Honda Civic Shuttle RT 4 WD, Toyota Tercel 4WD und Alfa 33 1,5 4x4 Giardinetta, die AUTO BILD jetzt zu einem Vergleichstest versammelte. Der strenge Winter in diesem Jahr bot uns das ideale Testgelände. Wir fuhren auf rutschigen Straßen durch die Stadt, rangierten zwischen meterhohen Schneebergen in enge Parklücken, schlängelten uns auf vereisten Autobahnen von einer Fahrspur zur anderen und kraxelten bergauf und bergab.
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Den Golf syncro beeindruckte das alles wenig. Er ignorierte die weiße Pracht und Golf syncro: automatisch mit allen Vieren ließ sich beinahe fahren wie ein normaler Golf bei trockener Straße. Das Gute: Im Syncro hatte ich mit der ganzen Allrad-Technik nichts zu tun. Kein Extra-Hebel, kein Schalter ist zu bedienen. Der Allradantrieb funktioniert automatisch und verteilt die Antriebskraft immer auf die Räder, die den besten Kontakt zur Straße haben. Dieses Kunststück bringt eine technisch relativ einfache Lösung fertig, die Visco-Kupplung. Sie gleicht Drehzahlunterschiede zwischen Vorder- und Hinterachse aus.
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Mit dem Golf syncro über Schnee und Eis zu fahren macht richtig Spaß, weil er auch beim Beschleunigen seine Spur hält. Er zieht kaum nach links oder rechts, selbst wenn eine Reifenspur auf Eis und die andere auf trockenem Asphalt läuft. Überraschend gutmütig reagiert der Syncro auch beim Bremsen. Das Heck bricht nicht zur Seite aus, auch wenn ich kräftiger aufs Pedal trete und die Vorderräder schon blockieren. Bei anderen Allradlern bringen blockierende Vorderräder über den Antriebsstrang auch die Hinterräder zum Stillstand. Das ist gefährlich, denn die Autos schleudern dann prompt mit dem Heck zur Seite und sind nur noch schwer unter Kontrolle zu bringen.
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