Opel Omega B mit Corvette-V8

Opel Omega B mit Corvette-V8

Cadillac Catera (2001): Opel Omega B, Tuning, kaufen, V8

Undercover-Opel Omega B mit Sieben-Liter Corvette-V8 zu verkaufen!

Handschaltung und ein V8-Sauger mit sieben Liter Hubraum verwandeln diesen Opel Omega B in eine Reifenvernichtungsmaschine. Das Monster steht zum Verkauf!
Eines vorweg: Ja, dieser Opel trägt Cadillac-Logos. Das liegt daran, dass der Opel Omega B unter GM-Riege in den USA als Cadillac Catera vermarktet wurde. Bis auf die Markenlogos und eine etwas umfangreichere Ausstattung sind die beiden Modelle aber nahezu baugleich. Hier wie dort war serienmäßig ein etwas über 200 PS starker V6 das höchste der Motoren-Gefühle.
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Viel zu wenig für den Erstbesitzer dieses 2001er Catera, der seine Oberklasse-Limousine unterm Blech einmal auf Links krempeln ließ. Ergebnis: 537 reifenvernichtende PS aus sieben Liter Hubraum und Rennwagen-Bremsen, verpackt in der Karosserie einer Rentner-Limousine! Jetzt wird er in den USA verkauft. Die Geschichte zum Umbau ist so speziell wie das Auto selbst.

Über Umwege zu sieben Liter Hubraum

Der Smallblock-V8 passt gerade so unter die Haube. Domstrebe für mehr Verwindungssteifigkeit.

Der Erstbesitzer leaste (!) den Catera im Jahr 2001. Schon kurz nach der Erstzulassung kam beim Besitzer offenbar der Wunsch nach mehr Leistung auf. Er brachte seinen geleasten Caddy zum renommierten Tuner Lingenfelter Performance. Dort machte man keine halben Sachen und hievte einen 355 PS starken LS6-V8 mit 5,7 Liter Hubraum inklusive Handschaltung an Bord des Catera. Ordentlich, müsste man meinen. Doch offensichtlich war das dem Leasingnehmer noch immer nicht genug.

Opel Omega B mit Corvette-V8

Schon 2002 wurde er mit der Bitte nach noch mehr Leistung erneut bei Lingenfelter vorstellig. Und diesmal haben die Jungs richtig geklotzt. Raus flog der LS6, rein kam ein LS7-Corvette-Motor mit sieben Liter Hubraum. Mit einigen Modifikationen leistet der Sauger jetzt 537 PS. Handschaltung und Hinterradantrieb blieben. Was das mit den Hinterreifen anstellt, kann man sich wohl ausmalen. (Welche Umbaumaßnahmen genau vorgenommen wurden, verrät das Video).

Dezente V-Logos deuten auf den Motor hin

Der getunte Opel-Caddy ist unscheinbar und erinnert etwas an den Chevrolet Impala SS.

Damit der Antriebsstrang nicht gleich zu Staub zerfällt, wurde er verstärkt. Stabilere Antriebswellen, eine Zweischeibenkupplung und ein Sperrdifferenzial vom Pontiac GTO übertragen die Kraft. Für die Kurvendynamik sind eine Domstrebe, Eibach-Federn sowie Stabilisatoren vom Tuner Steinmetz verbaut. Eine Bremsanlage vom Opel Omega Tourenwagen bringt die Fuhre zum Stehen. Was nach automobilem Biest klingt, sieht auf den ersten Blick vollkommen unscheinbar aus. Am ehesten fallen noch die 17-Zoll-Steinmetz-Felgen mit 255/40er Hinterreifen auf. Einziger Hinweis auf die brachiale Power sind die dezenten V-Logos, eine Anspielung auf Cadillacs Topmodelle. (Opels unbekannter Omega B-Prototyp mit V8!)

Zweitbesitz seit 18 Jahren

"CATERA V": Das Nummernschild ist eine Anspielung an Cadillacs Topmodelle mit dem V im Namen.

Jetzt wird der Catera mit Corvette-Herz auf bringatrailer.com in den USA versteigert. Der Verkäufer besitzt das Auto schon seit 2002 und hat es laut Anzeige stets gut gewartet. Der Zustand scheint den Bildern nach zu urteilen sehr gut zu sein. Die geringe Laufleistung von umgerechnet knapp 67.600 Kilometer ist glaubhaft. Die Auktion endet am 27. Juli 2020. Aktuell steht der Undercover-Caddy bei umgerechnet 5416 Euro. Was das Auto schlussendlich bringen wird, ist schwierig vorauszusehen, steigen wird der Preis aber bestimmt noch. Wie viel der V8-Catera schlussendlich auch bringen wird, der Fahrspaß dürfte in kürzester Zeit für die Kaufsumme entschädigen.

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