Erbstück Renault Alpine A310
Ich fahre Papas Alpine

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Sentimentalität, Prinzip, Bequemlichkeit, oder weil das Geld nicht für einen Neuwagen reichte – es gibt viele Gründe, das Auto des eigenen Vaters weiterzufahren. Jochen Pilz und seine Alpine A310.
Freunde gehen durch den Garten, das hat sich so eingeschliffen über die Jahre. Hinter das rheinische Einfamilienhaus, dorthin, wo die Garage liegt. Früher roch die Luft im Hof nach Metall, eisern und ein wenig süßlich, gelbgoldene Funken blitzten durch die schmalen Lichtschächte der Werkstatt, dazu singendes Kreischen der Flex. Klingeln an der Haustür? Aussichtslos! Hörte doch kein Mensch, wenn Franz-Josef Pilz mit der Trennscheibe operierte. Heute füllt die Garage nur noch Leere. Eine halbfertige, gelbe Alpine A110 1600S steht über der Grube. "Die restauriere ich noch", murmelt Jochen Pilz (26) leise.
Weitere Erbstücke: $(LB530625:Mercedes-Benz 190 SL W 121)$ und Ford Taunus 17 M P3

Bild: Alexander Perkovic
Weitere Erbstücke: Mercedes-Benz 280 SLC C 107 und VV 1200 Export

Bild: Alexander Perkovic
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