Goodwood Festival of Speed 2012: Vorschau
Vollgas-Fest in Goodwood

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Ende Juni heulen in West Sussex wieder die Motoren auf. Wenn Rennautos aller Epochen zur Kurvenhatz antreten, ist für beste Unterhaltung gesorgt – ein Vorgeschmack!
Wenn in Goodwood die Maschinen starten, dann ist das eine Garantie für bestes Vollgas-Entertainment. Seit 1993 lädt Benzinblüter Charles Gordon-Lennox, meist Lord March genannt, jährlich auf sein Anwesen in den Nordosten Englands ein. Und alle Jahre wieder kommen neben der Motorsport-Prominenz Tausende von Besuchern. Rennwagen aus vielen Jahrzehnten schlängeln sich genau 1,86 Kilometer den Hügel hinauf. Neun Kurven gilt es beim "Hill Climb" zu bewältigen. Die Fahrbahn ist zum Teil extrem schmal. Für die 150.000 Zuschauer ist dieses Spektakel ein Motorsport-Erlebnis erster Güte. Polternde Vorkriegs-Bentley, deren Fehlzündungen wie Schüsse aus einer Schrotflinte klingen oder moderne Formel 1-Renner, deren Achtzylinder-Gekreische die Trommelfelle des Publikums an die Schmerzgrenze treibt. Wer es andächtiger mag, bewundert die edlen Klassiker, die sich auf den auf den Wiesen rund um Goodwood House ausbreiten. Das können kostbare Einzelstücke von Ghia oder Frua sein oder auch mal ein Fiat 600. Goodwood steht eben auch für Vielfalt.
So schön war's im vergangenen Jahr: Goodwood Festival of Speed 2011

Goodwood ist Party am Drehzahl-Limit, Vollgas-Action und Motorsport-Geschichtsunterricht zum Anfassen.
Bild: Werk
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