
Fiat 600
Generation 2
: seit 2022Gefällt uns
- Große Auswahl bei Motoren & Ausstattungen
- Freundliches, verspieltes Design
Gefällt uns nicht
- Hybrid ist nicht gut abgestimmt
- Unpraktische Abdeckung der Mittelkonsole
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Vorstellung
Vorstellung

Der Große aus der Kult-Familie
Als Fünftürer mit rundlicher SUV-Optik ist der Fiat 600 unübersehbar der große, etwas gesetztere Bruder der Italo-Legende 500 (und Nachfolger des 500X). Beide schauen aus den gleichen zweigeteilten Kulleraugen etwas verträumt drein, beide tragen ihre Modellbezeichnung statt eines Fiat-Schriftzugs an der Front.
Auch am Heck finden sich Anspielungen an die bekannten vertikalen Heckleuchten.
Neue Motorisierung und Sondermodell "Street"
Im Frühjahr 2026 hat Fiat für den 600 einen neuen, handgeschalteten Turbobenziner mit 100 PS angekündigt. Ganz frisch ist auch das limitierte Sondermodell "Street" im Programm, das es nur in Kombination mit dem neuen Verbrenner gibt. Besonderheiten sind etwa schwarze Designelemente und eine zweifarbige Lackierung mit schwarzem Dach.
Abarth 600e Turismo: elektrischer Fiat 600 im Sportdress
Der sportliche, rein elektrische Abarth 600e Turismo leistet 240 PS – damit sprintet er in 6,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.

Im Vordergrund der Abarth 600e Scorpionissima – mit 280 PS das leistungsstärkste Serienfahrzeug der Tuningschmiede.
Bild: Stellantis
Noch einmal 40 PS mehr leisten die Abarth-Topvarianten "Competizione" und der auf 1949 Exemplare limitierte 600e Scorpionissima. Die Stückzahl ist eine Anspielung auf das Gründungsjahr von Abarth.
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Preis
Preis

Basismodell ab rund 25.000 Euro
Im Frühjahr 2026 führt Fiat einen neuen Basisantrieb ein: 100 PS leistet der 1,2-Liter-Turbobenziner. Er kostet in der Grundausstattung "Pop" 24.490 Euro. Exklusiv mit dieser Motorisierung kommt die Sonderedition "Street" (ab 28.490 Euro) – allerdings wird sie noch nicht im Konfigurator angeboten.
Auch zwei Mildhybridvarianten gibt es: Die günstigere mit 110 PS startet bei 25.490 Euro. Der stärkere 145-PS-Motor ist ab 27.490 Euro zu haben. Rein elektrisch geht es bei 31.490 Euro los.
Das macht Abarth aus dem 600 Elektro
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 10. Mai 2026
Aufbauart: SUV
Benzin
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
600 1.2 Turbo, Pop
100 PS
24.490 €
600 HYBRID, Pop
100 PS
25.490 €
600 1.2 Turbo, ICON
100 PS
26.490 €
600 HYBRID, Pop
136 PS
26.490 €
600 HYBRID, ICON
100 PS
27.490 €
600 1.2 Turbo, Street
100 PS
28.490 €
600 HYBRID, ICON
136 PS
28.490 €
600 1.2 Turbo, La Prima
100 PS
29.490 €
600 1.2 Turbo, Sport
100 PS
29.490 €
600 HYBRID, BUSINESS EDITION
101 PS
29.990 €
600 HYBRID, La Prima
100 PS
30.490 €
600 HYBRID, Sport
100 PS
30.490 €
600 HYBRID, La Prima
136 PS
31.490 €
600 HYBRID, Sport
136 PS
31.490 €
9 weitere Varianten anzeigen
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
600e, Pop
156 PS
31.490 €
600e, ICON
156 PS
33.490 €
600e, BUSINESS EDITION
156 PS
35.990 €
600e, La Prima
156 PS
36.490 €
600e, Sport
156 PS
36.490 €
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Design
Design

Italienische Formensprache
Es lässt sich unschwer erkennen, dass Fiat mit dem 600 eine reifere Version des Kultmodells 500 folgen lassen wollte, ohne das Lebensgefühl des Dolce Vita einbüßen zu müssen. Auch der Fünftürer trumpft mit den liebenswürdigen Rundungen und den zweigeteilten Scheinwerfern auf.
Den Übergang zwischen dem 500 und dem 600 bildet der bis 2024 hergestellte 500X. Der 600 geht jedoch gegen den Trend der immer größer werdenden Autos – er ist knapp zehn Zentimeter kürzer als der 500X.
Der Sport-Ableger Abarth 600e kommt naturgemäß mit einem extravaganten Look und einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein daher. Auf den vorderen Kotflügeln prangt eine neongrüne Skorpion-Applikation, das gelb-rote Logo auf der Motorhaube und darunter noch einmal ein Abarth-Schriftzug.

Auch die Präsentationsfarbe von Abarth ist alles andere als dezent.
Bild: Stellantis
An der Front- und Heckschürze befinden sich auffällige Zierleisten mit diagonalen Streben, auf der hinteren ist prominent der Abarth-Skorpion eingeprägt. Abgerundet wird das sportliche Design durch schwarze Außenspiegel und einen schwarzen Dachspoiler.
Die Abmessungen auf einen Blick:
- Länge: 4171-4187 mm
- Breite: 1779-1981 mm
- Höhe: 1523-1557 mm
- Gewicht: 1280-1625 kg
- Kofferraumvolumen: 385-1256 l (Hybrid); 360-1231 l (E-Version)
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Antrieb
Antrieb

Drei Antriebe, sechs Leistungsstufen
Der Fiat 600 steht auf der CMP2-Plattform, ist also mit vielen anderen Modellen des Stellantis-Konzerns verwandt. Das Mini-SUV gibt es als Verbrenner, mit Mildhybrid-Unterstützung oder rein elektrisch. In der Basismotorisierung leistet ein 1,2-Liter-Turbobenziner 100 PS. Die schwächere Hybridvariante kommt auf 110 PS, die stärkere schafft 145 PS. Der Fiat 600 Elektro leistet 156 PS.
Rückkehr zur Handschaltung
Der Basisbenziner wird handgeschaltet, die Hybridvarianten haben ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Die E-Modelle kommen mit einem Eingang-Reduktionsgetriebe. Alle Modelle sind frontgetrieben.
Die Batterie fasst in allen Varianten des 600 Elektro 51 Kilowattstunden, je nach Motorisierung ergibt das laut Werksangaben eine Reichweite von 321 bis 404 Kilometern. Im Idealfall soll der Akku in rund einer halben Stunde von 20 auf 80 Prozent aufgeladen sein.
Die Abarth-Versionen leisten 240 PS (Abarth 600e Turismo) und 280 PS (Abarth 600e Competizione/Scorpionissima).
Die technischen Daten auf einen Blick:
1.2 Turbobenziner | Fiat 600 Hybrid (110 PS) | Fiat 600 Hybrid (145 PS) | Fiat 600 Elektro | Abarth 600e Turismo | Abarth 600e Competizione / Scorpionissima | |
|---|---|---|---|---|---|---|
Motor | 1.2 l Turbo-R3 | 1.2 l Turbo‑R3 + E-Motor | 1.2 l Turbo‑R3 + E-Motor | Elektromotor | Elektromotor | Elektromotor |
Leistung (PS) | 100 PS (74 kW) | 110 PS (81 kW) | 145 PS (107 kW) | 156 PS (115 kW) | 240 PS (175 kW) | 280 PS (206 kW) |
Max. Drehmoment | 205 Nm | 205 Nm | 230 Nm | 260 Nm | 345 Nm | 345 Nm |
Antrieb | Vorderrad | Vorderrad | Vorderrad | Vorderrad | Vorderrad | Vorderrad |
Getriebe | 6-Gang-Handschaltung | 6‑Gang Doppelkupplung (e‑DCT) | 6‑Gang Doppelkupplung (e‑DCT) | 1‑Gang Automatik | 1‑Gang Automatik | 1‑Gang Automatik |
Beschleunigung 0–100 km/h | 10,6 s | 10,5 s | 8,5 s | 9 s | 6,2 s | 5,9 s |
Höchstgeschwindigkeit | 184 km/h | 184 km/h | 200 km/h | 150 km/h | 200 km/h | 200 km/h |
Batteriekapazität | – | — | — | 51 kWh | 51 kWh | 51 kWh |
Elektrische Reichweite (WLTP)* | – | — | — | 404 km | 322 km | 321 km |
Verbrauch (WLTP)* | 5,7 l/100 km | 4,8–4,9 l/100 km | 4,8–4,9 l/100 km | 15,3 kWh/100 km | 18,6 kWh/100 km | 18,7 kWh/100 km |
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Ausstattung
Ausstattung

Diese Extras stecken im Fiat 600
Den Fiat 600 gibt es in fünf Haupt-Ausstattungsvarianten. Die Basisausstattung nennt sich "Pop". Hier steht er auf 16-Zoll-Stahlfelgen und kommt mit Voll-LED-Scheinwerfern, vier Lautsprechern, USB-A- und -C-Ladeanschluss vorne, Parksensoren hinten und einem Regensensor.
Dazu gibt es Assistenten, die die Spur halten, die Aufmerksamkeit des Fahrers im Blick haben, im Notfall eigenständig bremsen. Serie ist neben der sieben Zoll großen Instrumentenanzeige und dem 10,25-Zoll-Infotainment außerdem ein Soundsystem mit vier Lautsprechern.
Die Basis spart an der falschen Stelle
Was allerdings fehlt: eine dritte Kopfstütze für den mittleren Platz auf der Rückbank. Diese gibt es erst ab der nächsthöheren Linie. Sie nennt sich "Icon" und bietet eine Klimaautomatik, einen automatisch abblendenden Innenspiegel, eine Mittelarmlehne sowie eine elektronische Parkbremse und einen Fernlichtassistenten. Die Vordersitze sind beheizbar.

Erfrischend: Die Klimaanlage lässt sich noch per Knopfdruck bedienen. Die Musik-Lautstärke regelt der Drehschalter links. Darunter wählt man die Automatik-Gänge.
Bild: Stellantis
Die ovale Armaturenbretteinlage, die sich von der einen Tür zur anderen zieht, ist hier in Wagenfarbe lackiert. Beim 600e lässt sich mit dem Fahrmodus-Schalter zwischen den drei Modi "Normal", "Range" und "Sherpa" wählen.
Sonderedition "Street"
Zusammen mit der neuen Basismotorisierung hat Fiat im Frühjahr 2026 die limitierte Sonderedition "Street" vorgestellt. Sie kommt serienmäßig mit einer Bicolor-Lackierung, schwarzem Dach und schwarzen Details außen wie innen. Den "Street" gibt es nur in Kombination mit dem neuen 100-PS-Benziner.
Topvariante wird aufgeteilt
Die zwei höchsten Ausstattungen heißen "La Prima" und "Sport". Beide punkten mit vielen Vorzügen, unter anderem einer 180-Grad-Rückfahrkamera, 360-Grad-"Drone View"-Parksensoren und einem Totwinkel-Assistenten. Mit "La Prima" fährt der Fiat 600 teilautomatisiert dank adaptiver Geschwindigkeitsregelung, Stau- und Spurhalteassistent.
Die Außenspiegel sind beheizt und klappen automatisch ein. Der Wagen entriegelt von selbst, wenn er erkennt, dass sich der Schlüssel samt Besitzer nähert. Der Kofferraum öffnet auf eine Fußgeste hin automatisch. Ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern und eine kabellose Ladeschale sind Serie.
Die Unterschiede: In der Ausstattung "Sport" bekommt der 600 zusätzlich einen sechsfach elektrisch verstellbaren Fahrersitz mit Massagefunktion. Mit einer Hybridmotorisierung gibt es Schaltwippen am Lenkrad. Dafür fehlt hier das Navi, das bei "La Prima" an Bord ist.
Die zwei Gesichter des Abarth 600e
Beim sportlichen Abarth 600e Turismo hat Fiats Haustuner weitgehend die Ausstattung "Icon" übernommen. Allerdings messen die Räder hier 20 Zoll, dazu gibt es Sabelt-Stoffsitze sowie ein Sportlenkrad mit Alcantara-Prägung und Zwölf-Uhr-Markierung. Die B-Säule und die Armaturenbretteinlage sind immer schwarz lackiert, ebenso die Außenspiegel.
Die volle Ladung Abarth-Design trägt der limitierte 600e Scorpionissima zur Schau: giftgrüne Bremssättel, Alu-Sportpedale und Sabelt-Racing-Sitze. Dazu gibt es hier wieder die von "La Prima" bekannten technischen Helferlein.
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Test
Test

Fiat 600 Hybrid im Test
Er ist kein Riese, trotzdem wirkt er wie die größere Version des 500. Damit aber niemand auf die Idee kommt, die beiden zu verwechseln, findet sich die Zahl 600 sage und schreibe 19 Mal am und im Wagen – ganz prominent natürlich an der Front. Vorne sitzt es sich geräumig, hinten wird es an den Knien für größere Mitfahrer etwas eng. Nach oben hin ist aber auch dort viel Platz. Das Interieur gibt sich lässig und strebt nicht nach Perfektion. Der Testwagen kommt in der Top-Ausstattung "La Prima" und bringt zahlreiche technische Helferlein mit.
Etwas unübersichtlich wird es im Infotainment, die Menüs könnten logischer angeordnet sein. Ein Punkt, mit dem wir uns nicht anfreunden können: Die Abdeckung der Mittelkonsole lässt sich auffalten, ähnlich wie eine Tablet-Hülle. Doch direkt darüber liegen die Schalter fürs Getriebe, dort kann die Abdeckung anstoßen – keine clevere Lösung. E-Motor und Verbrenner arbeiten beim Anfahren nicht ideal zusammen, sodass der Wagen immer erst nach kurzer Verzögerung loslegt. Die Lenkung ist auf Stadtverkehr gepolt, arbeitet leichtgängig und bisweilen gefühllos.
Fazit: Der 600 ist für alle etwas, die den 500 lieben, aber dessen Platzangebot ausreizen. Design und Interieur sprechen die Sprache des kleinen Bruders, der Hybrid überzeugte uns aber nicht komplett.
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Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 24.490 – 31.490 €
Leistung
- 100 – 136 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 184 – 200 km/h
Hubraum
- 1.199 cm3
Verbrauch (kombiniert)
- 4,5 – 5,7 l/100 km
0 – 100 km/h
- 8,5 – 10,6 s
Kofferraumvolumen
- 385 – 1.256 l
Anhängelast
- 1.100 kg
Technische Daten & Varianten

Fiat 600 2, SUV
Bauzeitraum: seit 07/2023
2 Kraftstoffarten
Benzin
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
600 1.2 Turbo, ICON seit 03/2026
100 PS
10,6 s
5,7 l/100km
26.490 €
600 1.2 Turbo, La Prima seit 03/2026
100 PS
10,6 s
5,7 l/100km
29.490 €
600 1.2 Turbo, Pop seit 03/2026
100 PS
10,6 s
5,7 l/100km
24.490 €
17 weitere Varianten anzeigen
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
600e, BUSINESS EDITION seit 07/2025
156 PS
9 s
409 km
35.990 €
600e, ICON seit 07/2025
156 PS
9 s
409 km
33.490 €
600e, La Prima 07/2023 – 09/2025
156 PS
9 s
409 km
42.990 €
4 weitere Varianten anzeigen
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