Lotus Omega (1989): Fahrbericht

Opel Lotus Omega: zu kaufen

Der krasseste Opel aller Zeiten

Der 377 PS starke Lotus Omega wurde nur 988 Mal gefertigt. In Nürnberg verkauft ein Händler die Nummer 840 der Monster-Opel – mit nur 31.000 Kilometern.
Dieser Wagen ist wahrscheinlich der krasseste Opel aller Zeiten! Anfang der 90er-Jahre lieferte Opel 988 Omega A 3000 24V nach Großbritannien, und Sportwagen-Spezialist Lotus machte aus der Limousine den Ferrari-Killer Lotus Omega. Der 377 PS starke Monster-Opel war eine der schnellsten Serienlimousinen der Welt. In Nürnberg steht Nummer 840 zum Verkauf, aus erster Hand und mit nur 31.000 Kilometern.

Gebrauchtwagensuche: Opel Omega

Sehr gute Ausstattung an Bord des Spitzen-Omega

Innen warten viel Leder und eine umfangreiche Ausstattung auf die Passagiere.

Komfort spielte bei der Entwicklung des Lotus Omega offensichtlich eine große Rolle. Die Verkaufsanzeige listet jede Menge Ausstattung auf. Von einer Connolly-Lederausstattung, Klimaanlage, E-Fensterhebern und -Außenspiegeln, Servolenkung, Lordosenstützen und CD-Player ist die Rede. Dazu kommen unter anderem ein manuelles Sechsganggetriebe, ABS, AP-Bremsen an der Vorderachse, eine Wegfahrsperre und LM-Felgen. Alle 998 Lotus Omega wurden damals im Farbton Imperialgrün lackiert, also auch das inserierte Exemplar.

Umfassendes Profi-Tuning für den Omega

Der von Lotus umfassend überarbeitete Reihensechser leistet dank zweier Turbolader mächtige 377 PS.

Lotus hat den Dreiliter-Reihensechser von Opel auf 3,6 Liter Hubraum aufgebohrt. Zwei parallel geschaltete T-25-Turbolader aus dem Hause Garret verhelfen dem Aggregat zusätzlich auf die Sprünge. Am Ende kommen 377 PS bei 5200 Umdrehungen heraus. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h gibt Opel 5,5 Sekunden an, das Tempo-Maximum soll über 280 km/h liegen. Viel beeindruckender ist aber, wie stabil der Lotus Omega jenseits der 250 km/h fährt. Und das – gute Pflege vorausgesetzt – auch noch nach beinahe 30 Jahren. Zeitweise hatte Opel mit dem Ober-Omega eine der schnellsten Limousinen der Welt im Angebot. Der BMW M5 (E34) regelte seinerzeit bei 250 km/h ab, Porsche 911 Carrera 2 und 911 Turbo schafften 260 beziehungsweise 270 km/h. Nur der Alpina B10 Biturbo war mit 291 km/h in der Endgeschwindigkeit schneller.

Lotus Omega (1989): Fahrbericht

Pflegebedürftiges Sammlerstück

Die Karosserie musste aufwendig angepasst werden, um Platz für die hinteren 265er-Schlappen zu schaffen.

Zusätzlich zum Motor überarbeitete Lotus auch den Rest des Autos aufwendig. Hier ein paar Beispiele: Das Getriebe ist aus dem GM-Regal und wurde auch in der Corvette ZR-1 der Baureihe C4 verbaut. Das 45%-Sperrdifferenzial an der Hinterachse spendete der Holden Commodore aus Australien. Wer genau hinsieht, erkennt zudem, wie stark die Karosserie an die 235er-Räder vorne und die 265er hinten angepasst werden musste. Leider hat der schnelle Wagen auch eine Schwäche: Er braucht viel Pflege! Wer nicht sorgsam warm und kalt fährt, riskiert einen heftigen Turboladerschaden. Die Kupplung und das Getriebe haben ihre liebe Mühe mit den 557 Nm Drehmoment der Maschine und verschleißen daher im Eiltempo. Zudem ist der 75-Liter-Tank bei artgerechter Bewegung relativ schnell leer. Doch wer sich ein besonderes Stück Opel-Geschichte in die Garage stellen will, kann für 69.000 Euro glücklich werden. Hier geht es direkt zur Anzeige des Lotus Omega.
Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.